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Meinung: Das Krisenmanagement beim Homepage-Deal ist schlecht

  
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Widderns Bürgermeister Kevin Kopf hat sich immer noch nicht zur Homepage geäußert. Das sollte er aber schleunigst tun, meint unser Autor.

  

Was hat es nun mit der tollen Internetseite von Widdern auf sich? Es gibt bislang nur den Vorwurf von Stadtrat Thomas Schäfer, dass Bürgermeister Kevin Kopf ohne Zustimmung des Gemeinderats bis zu 50.000 Euro mehr ausgegeben hat.

Bezeichnend ist das Schweigen im Gremium: Niemand widersprach in der öffentlichen Sitzung, es gab allerdings auch keine Zustimmung. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, soll die Größenordnung passen. Kevin Kopf ist in seiner ersten Amtszeit. Aber 50.000 Euro zusätzlich für eine Homepage, für die der Gemeinderat nur 80.000 Euro ausgeben will, ist eine ordentliche Summe. Da sollte eigentlich jeder mit Vorsicht agieren.


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In den vergangenen Monaten hat die Stadt Widdern einen neuen Internetauftritt bekommen. Die Überarbeitung soll bis zu 130?000 Euro gekostet haben.
Screenshot: privat
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Bürgermeister in der Kritik: Neue Details zum Homepage-Deal von Widdern


Es ist an der Zeit, dass sich Kevin Kopf dazu äußert. Corona-Quarantäne ist das eine. Aber seit Januar weiß der Rathauschef, dass die Kritik einmal öffentlich wird. Damals blieb Stadtrat Thomas Schäfer noch sehr im Ungenauen, sprach nur von Verantwortung und erkundigte sich danach, ob es Rücktrittsgedanken seitens des Bürgermeisters gebe. Seither hätte der Rathauschef an einer Stellungnahme arbeiten können. Sie vorzulesen oder zu versenden, das ist auch mit Corona möglich.

Bei der Homepage kommt der Gemeinderat nicht gut weg: Wenn überall in der Stadt gespart werden muss, sind selbst 80.000 Euro für einen Internetaufritt zu viel. Zu Recht wird nun gerätselt, weshalb die Umgestaltung des Web-Auftritts übers Knie gebrochen wurde. Denn der erste Budgetansatz für 2021 enthielt nur einen Kleinstbetrag für eine Homepage.

 

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