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Mehr Schutz und Hilfen für Kinder und Jugendliche

Die Jungen haben in der Pandemie einen hohen Preis bezahlt. Die Gesellschaft muss darauf endlich reagieren, meint unsere Autorin.

Dilchert
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Lesezeit 1 Min

War während der vergangenen zwei Corona-Jahre die Rede von vulnerablen Gruppen, die geschützt werden sollten, so waren die Alten und Kranken gemeint. Ebenso war definiert, wer seinen Beitrag dazu leisten musste: die Jüngeren, die Jugend, die Kinder. Der Preis, den sie zu zahlen haben, ist hoch und wird vielfach Folgen für das ganze Leben nach sich ziehen. Die Rechnung wird zum großen Teil individuell beglichen, aber auch an die Gesellschaft als Ganzes weitergereicht − zum Beispiel in Form von Bildungsmängeln, Know-how-Verlust, höheren Sozialausgaben und noch mehr Fachkräftemangel. Und wieder einmal werden politische Versäumnisse und strukturelle Mängel sichtbar, die sprachlos machen.

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Dass Kinder ein Jahr auf eine Psychotherapie warten müssen, ist unerträglich. Dass wir immer noch über Lüftungsanlagen in Schulen und Kitas diskutieren auch. Geld kann nicht alle Defizite ausgleichen. Wer aber die Milliarden jetzt in die Hand nimmt und an den richtigen Stellen einsetzt, der wird die Nachteile zumindest abmildern können. Auch Kinder und Jugendliche sind eine vulnerable Gruppe, die besonderen Schutz verdient. Neue Schul- oder Kita-Schließungen darf es nicht geben − zumal genug Impfstoff da ist, um den Druck aus dem Pandemiegeschehen zu nehmen.


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