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Kommunen müssen sich auf mehr Integrationsarbeit einstellen

  
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Der Flüchtlingszuwachs in den Kommunen Deutschlands wird nicht plötzlich stoppen. Der Interkulturelle Austausch muss daher kommunal weiter an Bedeutung gewinnen, findet unser Autor. Ansonsten ist eine erfolgreiche soziale Integration von Geflüchteten nicht realisierbar.

von Julian Ruf
  
Geflüchtete aus der Ukraine stehen vor den Gebäuden einer Flüchtlingsunterkunft.
Geflüchtete aus der Ukraine stehen vor den Gebäuden einer Flüchtlingsunterkunft.  Foto: Henning Kaiser/dpa

Die aktuellen Flüchtlingszahlen geben derzeit Anlass zu hitzigen Diskussionen. Fakt ist, dass zwischen Januar und August 2023 laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rund 220 .000 Menschen einen Antrag auf Asyl in Deutschland gestellt haben. Eine Steigerung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

 


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Ein Großteil der daraus entstehenden Zusatzlast wird zweifelsohne von den Gemeinden selbst getragen werden müssen. Nicht wenige Kommunen im Heilbronner Landkreis bieten wegen des zunehmenden Bedarfs an Integrationsarbeit bereits sogenannte Begegnungscafés an. Hier finden meist Veranstaltungen statt, bei denen sich die Anwesenden aus verschiedenen Ursprungsländern in kontrollierter Umgebung kulturell austauschen können. Solche Angebote müssen künftig noch verstärkt gerade auf kommunaler Ebene geschaffen werden, möchte man in Deutschland eine erfolgreiche soziale Integration von Geflüchteten erreichen.

Integrationsarbeit kann nur gelingen, wenn sie dort stattfindet, wo die Geflüchteten ankommen und leben. Für die Kommunen bedeutet das, neue Stellen zu schaffen. Bad Friedrichshall bietet mit einer Stabsstelle für Inklusion ein richtiges und wichtiges Beispiel, denn allein das Anmieten von Wohnungen für Geflüchtete genügt nicht.

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