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Die Uneinigkeit zwischen Netcom und Kommunen ist eine Posse

  
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Nach dem Treffen zwischen den Jagsttalkommunen und der Netcom zeigt sich: Beide Parteien sehen den Ausgang des Gesprächs gänzlich anders. Dass die mangelhafte Kommunikation den Internetausbau verzögert, ist inakzeptabel, findet unsere Autorin.

  
In vielen Wohngebieten freuen sich Anwohner auf schnelleres Internet. Doch nun ist völlig unklar, wie es weitergeht.
Foto: Karsten/stock.adobe.com
In vielen Wohngebieten freuen sich Anwohner auf schnelleres Internet. Doch nun ist völlig unklar, wie es weitergeht. Foto: Karsten/stock.adobe.com  Foto: Julian Stratenschulte

Als sich der Internetanbieter Netcom und die Kommunen Krautheim und Dörzbach diese Woche zu einem Gespräch trafen, um endlich zu klären, wer die restlichen Kosten für den Anschluss der Glasfaserkabel zu tragen hat, hätte es theoretisch zu vielen Ergebnissen kommen können. Auch zu dem Ergebnis, dass es eben keines gibt, weil sich die Parteien uneinig sind. Dafür gibt es dann Gerichte. Was stattdessen passiert ist, kann nur noch als Posse bezeichnet werden. Denn beide Seiten urteilen gänzlich unterschiedlich über den Ausgang der Diskussion: Der Netcom-Pressesprecher teilt fröhlich mit, dass das Thema "aus der Welt geschafft" wurde. Die Verwaltung in den Kommunen sieht das aber genau gegenteilig. Hier ist man der Meinung, dass nur klar wurde, dass weitere Verhandlungen darüber nötig seien, um zu klären, wer genau bezahlt. Das Ergebnis also: absolut unklar. Und damit leider auch, wie es weitergeht.

Die Leitragenden sind die Anwohner, die sich weiter mit lahmem Internet plagen. Dabei zieht sich der Glasfaserausbau im Jagsttal schon ewig hin. Zu lange hat es gedauert, bis Förderanträge genehmigt und passende Strukturen geschaffen wurden. Dass nun kurz vor dem ersten Etappenziel mangelnde Kommunikation zu weiteren Verzögerungen führt, ist nicht tragbar. So wird das nichts mit der Weiterentwicklung der ländlichen Gegend.


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