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Ein harter Schnitt für den Neckarsulmer Schwimm-Sport

  
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Das Aus des Schwimm-Topteams schwächt die sportliche Strahlkraft der Region, meint unsere Autorin. Nun muss die Nachwuchsarbeit den Schwimm-Standort Neckarsulm stärken.

  

Rein ökonomisch ist die Entscheidung, das Topteam der Neckarsulmer Schwimmer aufzugeben, absolut nachvollziehbar. Es ist zwar nie das Ansinnen der Initiatoren gewesen, das Projekt wirtschaftlich profitabel zu gestalten, doch: Warum viel Geld in eine Sache stecken, wenn offenbar nicht mehr jedes Mitglied voll dahinter steht?


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Noch weiß Henning Mühlleitner nicht, wo es sportlich für ihn weitergeht. Als der Olympia-Vierte von Tokio von der Auflösung des Topteams in Neckarsulm erfahren hat, "saß der Schock tief und ich war wie betäubt", sagt der 25-Jährige.
Foto: dpa
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Schwimm-Topteam der Sport-Union Neckarsulm ist aufgelöst


Familiäre Atmosphäre ist verloren gegangen

Mit der internationalen Ausrichtung der Trainingsgruppe ist schleichend das Bekenntnis zur Region und die familiäre Atmosphäre verloren gegangen. Die guten Strukturen und kommoden Rahmenbedingungen haben manche ausgenutzt, das ist eine bittere Erkenntnis. Die Folgen des harten Schnitts müssen nun alle mittragen.

Die sportliche Strahlkraft der Region wird mit dem Aus des Topteams der Sport-Union massiv geschwächt. Schwimmen ist eine olympische Kernsportart und nicht nur deswegen von hoher Attraktivität. Die Lücke schmerzt. Umso wichtiger ist es, weiter intensiv gute Nachwuchsarbeit zu leisten. Damit der Standort Neckarsulm eine gute Adresse bleibt.

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