E-Autos setzen zum Techniksprung an
Die Elektromobilität boomt. Nun muss es aber schnellstmöglich große Fortschritte bei den Akkus geben, findet unser Autor.
Immer mehr Menschen schaffen sich ein Elektroauto an. Zum einen, weil sie vom Fahrspaß begeistert sind. Zum anderen, weil der Kauf der lokal emissionsfreien Stromer kräftig bezuschusst wird. Trotz des positiven Absatztrends darf man aber nicht vergessen: Nicht jeder ist von der Technologie überzeugt.
Für die Akkus, die aktuell verwendet werden, braucht es oft sehr seltene Rohstoffe, die teilweise unter sehr fragwürdigen Bedingungen abgebaut werden. Daher liegt es nun an den Ingenieuren, den Akku der Zukunft zu entwickeln. Hier muss es rasch Fortschritte geben. Gefragt sind andere Rohstoffe und mittelfristig die sogenannte Feststoffbatterie. Sie nutzt ein festes elektrisches Leitmedium, kein flüssiges. Zudem kann sie leichter und kompakter gebaut werden und bietet eine höhere Reichweite.
Die gute Nachricht für die Region ist, dass dieser Techniksprung unter anderem hier vorangetrieben werden soll. Die Audi-Entwickler in Neckarsulm erhalten zum Jahreswechsel mit der Entwicklung und Erprobung von Batterien für künftige E-Autos eine der wichtigsten Kompetenzen der Zukunft. Das ist ein wichtiges Signal für die Mannschaft des Autobauers und für die Region. Je mehr Knowhow für Technologien der Zukunft hier in der Raumschaft angesiedelt wird, desto besser. Nur so bleibt das Land international wettbewerbsfähig.
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