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Tablets im Unterricht gehören zum Standard, um Schulen für Pandemie vorzubereiten

  
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Um auf weitere Pandemien vorbereitet zu sein, ist die Digitalisierung von Schulen unverzichtbar, meint unser Autor.

  
Während der Corona-Pandemie mussten Schüler oft zu Hause bleiben. Digitalisierung ist in Schulen als Pandemievorbereitung nötig.
Während der Corona-Pandemie mussten Schüler oft zu Hause bleiben. Digitalisierung ist in Schulen als Pandemievorbereitung nötig.  Foto: Uli Deck/dpa/Archivbild

Die nächste Pandemie kommt, und darauf müssen sich alle vorbereiten. Zum Glück will kein Verantwortlicher, dass Kinder und Jugendliche erneut so lange vom Präsenzunterricht ausgesperrt sind wie während Corona. Nur: Versprechen kann das niemand. Bei jedem neuen Virus ist es richtig, erst einmal Vorsicht walten zu lassen. Übertrieben werden darf es aber nicht mehr.

Es wird also immer eine erste Phase mit Fernunterricht geben. Und hier sind Zweifel berechtigt, ob tatsächlich jeder Lehrer bereit ist, guten Online-Unterricht zu bieten. Wer jetzt schon einen großen Bogen um Tablets im Unterricht macht, wird Homeschooling wieder nicht schaffen.

Von Digitalisierung profitieren Kinder auch im Berufsleben

Wichtig ist, dass Digitalisierung in allen Schulen zum Standard wird. Davon profitieren die Kinder, die spätestens im Beruf fit sein müssen. Falsch ist es allerdings, die digitalen Chancen zu ignorieren. Durch Lernplattformen können Lehrer viel gezielter auf die Bedürfnisse der Schüler eingehen und sie besser fördern.

Die Heilbronner Schüler haben deshalb großes Glück, dass ihnen Gemeinderat und Dieter-Schwarz-Stiftung Tablets kaufen. Leider müssen andere Kommunen das allein finanzieren. Der Spagat ist entscheidend, oder wie es in Heilbronn heißt: Hier werden Schüler weiterhin mit Stiften auf Papier schreiben und in Büchern lesen - und Tablets nutzen.

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