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Der Beruf des Bademeisters muss attraktiver werden

Der Beruf des Bademeisters muss attraktiver werden, meint unsere Autorin.

Elfi Hofmann
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Lesezeit 1 Min

Denkt man an Bademeister, dann fallen einem vor allem zwei Typen ein: Der gemütliche, etwas übergewichtige Herr mit Hütchen, Sonnenbrille und sonnengegerbter Haut. Oder - eher bei der Generation Ü40 - David Hasselhoff und seine rote Rettungsboje am Strand von Malibu. Beides hat mit der Realität wenig zu tun.

 

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Bademeister sind in der Region Mangelware

Weil Bademeister fehlen, müssen einige Bäder bereits Öffnungszeiten anpassen. Warum die Situation sich in Zukunft noch verschärfen könnte.

Das wissen auch die Jugendlichen, die sich am Ende ihrer Schulzeit für eine Ausbildung entscheiden müssen. Einfach nur in die Trillerpfeife pusten und Kinder aus dem Becken brüllen ist nicht. Als Fachangestellter für Bäderbetriebe trägt man viel Verantwortung. Der Beruf wird im Gegensatz zu Jobs in der Industrie aber schlecht entlohnt. Im Sommer möchten wenige jedes Wochenende arbeiten. Das ist verständlich.

Doch spätestens, wenn man als Gast vor verschlossenen Türen steht, weil Bademeister fehlen, ist der Aufschrei groß. Wie bei vielem gilt: Keiner will es machen, aber alle möchten davon profitieren. Deshalb muss der Beruf attraktiver werden.

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