Meinung
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Konzept zur Besuchersteuerung am Breitenauer See ist schlüssig

Verstopfte Zufahrtsstraßen und Blechlawinen, die sich auf Feldwege, Acker- und Straßenränder am Breitenauer See ergießen wird es hoffentlich nicht mehr geben. Vor allem das Kombi-Ticket für den Nahverkehr ist ein Trumpf, findet unsere Autorin.

Sabine Friedrich
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Lesezeit 1 Min
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Der Breitenauer See, der teils auf der Gemarkung Obersulm liegt, ist zu allen Jahreszeiten ein beliebtes Freizeitziel.  Foto: Manuel Maier

Mensch und Natur können aufatmen. Endlich hat sich der gleichnamige Naherholungszweckverband daran gemacht, dem Verkehrschaos an heißen Tagen vorzubeugen. Das Konzept ist seit Jahren überfällig. Es musste erst eine Pandemie kommen, die die Auswüchse potenzierte, ehe der Verband handelte.

Die Parkplätze sind bei einem Massenansturm der Engpass am beliebten Ausflugsziel. Deshalb ist es sinnvoll, dass mit dem Eintritt zum See auch gleich eine Abstellmöglichkeit fürs Fahrzeug online mitgebucht werden muss. Das ist das beste Steuerungsinstrument. Es hat aber einen Nachteil: Bei nur noch 2000 Parkplätzen wird vielen tausend Besuchern das Badevergnügen mit Urlaubsflair versagt. Weniger Gäste bedeuten auch weniger Einnahmen. Der Verband sollte sich in naher Zukunft entscheiden, die potenziellen Erweiterungsflächen für neue Parkplätze zu nutzen.

Ein Trumpf des Konzeptes ist das Kombi-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr. Wer aus der Gegend kommt, kann auf Stadtbahn und Bus umsteigen. Das schont das Klima und den Geldbeutel bei den hohen Spritpreisen. Da Grillen am See inzwischen verboten ist, wird das Ausflugsgepäck leichter.

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