Corona bietet Institutionen die Chance, Konzepte zu hinterfragen
Die Pandemie ist ein guter Anlass, alte Zöpfe abzuschneiden, findet unserer Autorin.
Ein Erfolgsmodell hat ausgedient. Manche, die bei der ersten Spielstadt 1998 als Knirpse dabei waren, könnten mittlerweile den eigenen Nachwuchs zur Spielstadt schicken - wenn es sie denn noch gäbe. Die pandemiebedingte Zwangspause wird zum Anlass genommen, das Angebot komplett zu kippen.
Bei aller Belastung und bei allem Überdruss infolge von Corona: Die Krise birgt auch eine große Chance. Es ist die Gelegenheit für viele Institutionen, endlich auszumisten, Konzepte zu hinterfragen, alte Zöpfe abzuschneiden. Und im Idealfall nicht ersatzlos zu streichen, sondern Neues zu wagen - so wie es das Kinder- und Jugendreferat im GVV tun will.
Sind zum Beispiel die klassischen Seniorennachmittage noch zeitgemäß? Seit Jahr und Tag laufen sie ähnlich ab. Was können Vereine tun, die doch schon vor Corona klagten, dass ihnen das Personal fehlt, um Feste zu stemmen? Auch wenn sie hoffentlich bald vorbei ist: Die Pandemie wird auch in Zukunft noch vieles verändern.
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