Zweiter Vorfall gemeldet

Erneuter Wels-Angriff am Brombachsee – Mann durch Biss verletzt

  
Erfolgreich kopiert!

Es ist der zweite Vorfall in kurzer Zeit. Schon wieder soll ein Wels einen Badegast im Brombachsee angegriffen und verletzt haben. 

Von red/dpa

Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Gleicher See – gleicher Wels? Erst vor einigen Tagen hatte der Vorfall für Schlagzeilen gesorgt. Ein zwei Meter großer Wels soll Ende Juni fünf Badegäste im Brombachsee angegriffen haben. Letztlich wurde der Waller durch Polizeischüsse getötet. Nun gibt es einen weiteren Angriff – am selben See.

Schon wieder ein Wels? Badegast im Brombachsee angegriffen

Demnach sei erneut ein Mann am Brombachsee in Mittelfranken von einem Wels angegriffen und verletzt worden. Der Fisch habe den Schwimmer in den Arm gebissen, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Vorfall ereignete sich im Bereich einer Badeinsel nahe Absberg (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen). Experten zufolge könnte der Wels seinen Laichplatz in diesem Bereich verteidigt haben.

Angriffe auf Menschen sind allerdings äußerst selten und eher ein atypisches Verhalten der Tiere. Die Badeinsel sei anschließend abgebaut worden, sagte der Sprecher. Zuerst hatten die Nürnberger Nachrichten und die Nürnberger Zeitung über den Vorfall berichtet.

Zwei-Meter-Wels aus Brombacher See verspeist – in 120 Filetportionen

Bei dem Vorfall Ende Juni soll das rund 90 Kilogramm schwere Tier in der Nähe einer Schwimminsel mindestens fünf Badegäste angegriffen haben. Die Polizei sperrte daraufhin den Badebereich und tötete den Fisch schließlich mit Schüssen aus einer Dienstwaffe, um weitere Attacken zu verhindern – auch mit Blick auf ein zeitgleich stattfindendes Musikfestival am See. Die Tierschutzorganisation Peta fordert nach dem Vorfall eine Strafanzeige.

Normalerweise gelten Welse als scheue Tiere, die sich tagsüber in tiefem Wasser verstecken. Nach viel medialer Aufmerksamkeit wurde der Zwei-Meter-Fisch in einem Gasthof in der Region nach Angaben des Gastwirts komplett verspeist – aufgeteilt in 120 Filetportionen.

Nach oben  Nach oben