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Wal-Rettung auf Freitag verschoben: "Timmy" soll mit Luftkissen transportiert werden

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Kann „Timmy“ doch noch gerettet werden? Der am Donnerstag begonnene Rettungsversuch ist auf Freitag verschoben worden. Noch liegt der große Meeressäuger auf einer Sandbank vor Wismar in der Ostsee.

Der bei Wismar gestrandete Buckelwal hat einen weiteren Tag überlebt. Er atme relativ regelmäßig alle zwei bis fünf Minuten, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD), der sich erneut vor Ort ein Bild von der Lage machte. Am Donnerstagmorgen (16. April) war ein weiterer Rettungsversuch für „Timmy“ gestartet. Taucher hatten den Meeressäuger untersucht und auf die aufwendige Rettungsaktion vorbereitet. Doch diese soll laut Medienberichten wohl erst am Freitag fortgesetzt werden. 

Wal-Rettung im Video – Schwimmpontons im Wasser

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Wie die Bild berichtet, waren die am Donnerstag bereits Taucher eingetroffen – um kurz vor neun Uhr hatte eine Lagebesprechung stattgefunden. Auch der Umweltminister war am Donnerstagvormittag vor Ort. 

Neuer Rettungsversuch: Luftkissen sollen unter gestrandeten Wal angebracht werden

Umgesetzt werden soll das gesamte Konzept von einer privaten Initiative, die für die Aktion laut Umweltministerium die Verantwortung trägt. Ohne die Aktion werde der Wal in jedem Fall sterben, hatte Mediamarkt-Gründer Walter Gunz der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gesagt. „Wenn man was versucht, dann hat man zumindest die Chance, dass man ihn rettet.“

Nach Angaben von Backhaus vom Mittwoch war geplant, im Laufe des Tages Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Der Wal solle dann auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und transportiert werden. Medieninformationen zufolge soll das Vorhaben am Freitag fortgesetzt werden. 

Hinter dem Konzept stehen neben Gunz die Unternehmerin Karin Walter-Mommert, die aus dem Pferdesport bekannt ist. „Wir haben keine Chance, aber wir ergreifen sie“, sagte die Unternehmerin der dpa. Sie wüssten, dass der Rettungsversuch letal ausgehen könne. „Dieser Zustand jetzt ist für ganz Deutschland, für Menschen mit Empathie und Herz, unerträglich anzusehen.“

Zuletzt sah alles danach aus, dass die Reise des Wals vor der Insel Poel enden würde. Experten hatten erklärt, dem kranken und geschwächten Tier könne nicht sinnvoll geholfen werden. Die Verantwortung für die neue Aktion liege komplett bei den Initiatoren, betonte Backhaus, auch finanziell. „Die haben unser Haus komplett freigestellt.“

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