Butter-Rückruf bei Kaufland, Edeka und Penny: Gefahr durch „metallische Fremdkörper“
Kaufland, Edeka und Penny müssen 250-Gramm-Packungen der „Deutschen Markenbutter“ zurückrufen. Bei Verdacht auf Verzehr wird dringend empfohlen, einen Arzt aufzusuchen.
Auch wenn Butter zur Weihnachtszeit häufig für das Backen von Plätzchen gebraucht wird, müssen betroffene Kunden nun im wahrsten Sinne des Wortes „die Butter vom Brot nehmen“.
In mehreren Bundesländern rufen die Filialen von Penny, Edeka und Kaufland bestimmte Butterprodukte zurück. Grund dafür sind metallische Fremdkörper, die im Milchprodukt gefunden wurden, wie aus einer Mitteilung der Würzburger Milchwerke hervorgeht. Ende November musste Kaufland ebenfalls einen Rückruf starten: Betroffen waren Heringsfilets.
Gefahr durch Metallteile in Butter: Diese Produkte bei Kaufland, Edeka und Penny sind betroffen
Betroffen sind die „Deutsche Markenbutter“ von Frankenland sowie die „Deutsche Markenbutter“ von Penny, jeweils in 250-Gramm-Packungen. Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes werden die Produkte zurückgerufen. Der Kaufpreis wird in den jeweiligen Märkten erstattet, ein Kassenzettel ist dafür nicht erforderlich. Für Rückfragen steht die Kundenhotline des Herstellers unter der Nummer (0) 6543 503 677 zur Verfügung.

Gefährliche Butter bei Kaufland, Edeka und Penny: So erkennt man die betroffenen Produkte
Betroffen ist das Produkt Frankenland Deutsche Markenbutter mildgesäuert:
- Hersteller: Würzburger Milchwerke GmbH
- Größe: 250 Gramm
- Betroffene Haltbarkeitsdaten: 18.01.2025, 19.01.2025
- Bundesländer: Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen

Auch die Penny Deutsche Markenbutter mild wird zurückgerufen:
- Hersteller: Würzburger Milchwerke GmbH
- Größe: 250 Gramm
- Identitätskennzeichen: DE BY 40426 EG
- Betroffene Haltbarkeitsdaten: 18.01.2025, 19.01.2025, 20.01.2025
- Bundesländer: Bayern

Das Milchwerk weist auf ein „mögliches Risiko durch metallische Fremdkörper“ hin. Diese könnten „nach dem Verzehr Verletzungen im Mund- und Rachenraum oder im Inneren des Körpers verursachen“. Besonders Schäden in der Speiseröhre oder im Magen-Darm-Trakt könnten schwerwiegende Folgen haben. Bei Verdacht auf Konsum der betroffenen Produkte wird dringend empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.
Stimme.de