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Änderungen bei Biomüll, digitalem Passbild und Whatsapp: Was im Mai wichtig wird

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In Deutschland stehen im Mai einige Änderungen an: Neben neuen Gesetzen und Biomüll-Regeln, die in Kraft treten, wird außerdem ein neuer Bundeskanzler gewählt. Auch Whatsapp-User trifft eine Neuerung.

Von red/dpa

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Im Mai gibt es gleich mehrere Änderungen, die alle Bürger in Deutschland früher oder später betreffen. So gelten ab dem 1. Mai etwa strengere Regeln beim Biomüll, Personalausweise und Reisepässe können nur noch mit einem digitalen Passbild beantragt werden und ein neuer Bundeskanzler wird gewählt. Alle Neuerungen im Überblick. 

Änderung beim Biomüll ab Mai: Bei der Trennung gelten strengere Regeln

Ab Mai gelten strengere Regeln für die Entsorgung von Biomüll. Wird bei einer Kontrolle ein höherer Störstoffanteil – etwa Plastik – als drei Prozent durch die Müllabfuhr oder ein Entsorgungsunternehmen festgestellt, soll die Biotonne ungeleert stehengelassen werden. Auch Bußgelder sind bei Verstößen möglich.

Passbilder ab Mai nur noch digital – keine ausgedruckten Fotos mehr

Ab Mai sollen Bürger nur noch digitale Passbilder für einen neuen Ausweis oder Reisepass bringen. Für die Beantragung eines neuen Personalausweises oder Reisepasses ist kein ausgedrucktes Foto mehr erforderlich. Das Passfoto soll in elektronischer Form an die Bürgerämter übermittelt werden.

Allerdings soll es zu Beginn noch Ausnahmen geben: Bis zum 31. Juli dürfen nach Angaben des Bundesinnenministeriums noch Papierfotos in Ausnahmefällen akzeptiert werden. 

Neue Möglichkeiten bei Nachnamen ab Mai: Was sich für Ehepartner und Kinder ändert

Ab dem 1. Mai dürfen Ehepartner einen gemeinsamen Doppelnamen mit oder ohne Bindestrich führen. Bislang konnte nur ein Ehepartner einen solchen Namen annehmen.

Auch wenn sich ihre Eltern gegen einen Doppelnamen entscheiden, können Kinder nach dem neuen Namensrecht einen Doppelnamen bekommen. Wenn die Eltern nach der Geburt ihres Kindes keinen Familiennamen bestimmen, bekommt das Kind automatisch einen Doppelnamen. Außerdem gilt der erste Familienname, den Eltern für ein Kind festlegen, auch für weitere gemeinsame Kinder.

Neuer Bundeskanzler soll am 6. Mai gewählt werden

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD steht, aber die Regierungsbildung dauert noch. Abgeschlossen wird sie durch die Wahl des neuen Bundeskanzlers und der Ernennung seines Kabinetts.

Friedrich Merz (CDU) soll am 6. Mai zum Kanzler gewählt werden – vorher müssen die drei Parteien noch dem schwarz-roten Koalitionsvertrag zustimmen. In einem Interview hat Friedrich Merz bereits erklärt, was er in den ersten Wochen angehen möchte.

Microsoft schaltet Skype ab – Nutzer sollen auf Teams umziehen

Microsoft stellt den Betrieb seines Videotelefonie-Programms Skype ein. Das Softwareunternehmen teilte mit, dass der Fokus in Zukunft vermehrt auf Microsoft Teams liegen solle. Skype-Nutzer könnten sich mit ihrem Skype-Konto kostenlos bei Microsoft Teams anmelden, um mit all ihren Chats und Kontakten in Verbindung zu bleiben. Skype bleibe bis zum 5. Mai verfügbar. 

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