Herzinsuffizienz erkennen: Diese Symptome haben Betroffene bei Herzschwäche
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Herzinsuffizienz kann sich schleichend ankündigen. Einige Symptome sind nicht immer auf den ersten Blick offensichtlich. Wann ein Arztbesuch notwendig ist.
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Bis zu vier Millionen Menschen leiden in Deutschland Schätzungen zufolge an einer Herzschwäche. Woher diese kommt und wie Ärzte sie behandeln, hat die Heilbronner Stimme bereits in einem Interview mit einer Expertin der SLK-Klinik Heilbronn erfahren. Doch wie merken Betroffene überhaupt, dass sie an einer Herzschwäche leiden? Die Symptome sind nicht immer eindeutig.
Risiko Herzschwäche: Was eine Herzinsuffizienz begünstigen und Symptome hervorrufen kann
Herzschwäche und auch der plötzliche Herztod entstehen oft durch andere Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Koronare Herzkrankheiten, wenn der Blutfluss zum Herzmuskel behindert wird. Das geht aus einem Bericht der Deutschen Herzstiftung hervor. Besonders zu wenig Bewegung und Übergewicht gelten zudem als Risikofaktoren – ebenso wie auch das Alter übrigens. Auch genetische Faktoren und das Geschlecht spielen in Sachen Herzgesundheit laut der Stiftung eine wichtige Rolle. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.
Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt, stelle die häufigste Herzerkrankung mit einer stationären Krankenhausaufnahme dar, noch vor Koronaren Herzkrankheiten und Herzrhythmusstörungen, wie Thomas Voigtländer, Vorstand der Deutschen Herzstiftung, erklärte.
Herzinsuffizienzen waren demnach 2022 für 37.570 Sterbefälle in Deutschland verantwortlich.
Schnell aus der Puste? Herzschwäche macht sich oft schleichend bemerkbar
Generell macht sich die Herzschwäche oft nur schleichend bemerkbar. Es kann zum Beispiel damit beginnen, dass Betroffene beim Sport oder beim Treppensteigen schnell aus der Puste kommen. Später fällt es vielleicht schon schwerer, einfacher Tätigkeiten im Haushalt zu verrichten. Im Endstadium – so heißt es bei der Deutschen Herzstiftung – ist sogar in der Ruhestellung Luftnot spürbar. Doch auch andere Symptome machen eine Herzschwäche deutlich.
Die Deutsche Herzstiftung weist klar darauf hin: "Schwere Atemnot in Ruhe ist das entscheidende Zeichen dafür, dass sich eine chronische Herzschwäche zu einem Lungenödem entwickelt. Am stärksten ist die Luftnot dann im Liegen. Beim Husten kann Flüssigkeit oder Schaum austreten. Ein Lungenödem ist ein Notfall, bei dem Sie sofort über die 112 den Rettungswagen mit Notarzt rufen müssen."
Herzschwäche erkennen: Diese Symptome haben Betroffene
Ist das Herz geschwächt, schafft es der Muskel nicht mehr, das Blut im Kreislauf des Körpers zu verteilen. Der Rückstau in den Venen sorgt für Wassereinlagerungen, sogenannte Ödeme. Oftmals treten dann Schwellungen an Füßen und Knöcheln auf. Auch eine plötzliche Gewichtszunahme ist ein typisches Symptom für eine Herzschwäche, welches wohl viele zuerst gar nicht vermuten würden.
Insgesamt sollten Menschen, die eine Herzschwäche vermuten, also nach den Ausführungen der Deutschen Herzstiftung also auf folgende Anzeichen achten:
Abgeschlagenheit und beschleunigter Puls, vor allem bei (geringer) Belastung (auch in Form von „Herzklopfen“)
beschleunigter Atem
Husten, rasselnde Geräusche beim Atmen
unterkühlte Finger, Füße und Beine
Wassereinlagerungen
plötzliche Gewichtszunahme
nächtlicher Harndrang
Schwindelgefühl
Wer eine Herzschwäche bei sich vermutet, sollte dies unbedingt mit einem Kardiologen abklären lassen.
Dieser Artikel beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum Thema Herzschwäche. Er dient somit nicht zur Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch.
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