Lufthansa-Streik dauert immer länger: Wohl auch am Freitag Flugausfälle
Bei Lufthansa soll es in dieser Woche nun fünf Tage in Folge Flugausfälle geben: Nach den Flugbegleitern wollen die Piloten wieder streiken – dazu ruft die Gewerkschaft am Donnerstag und Freitag auf.
Aus zwei Tagen mit Flugausfällen wurden zunächst vier in Folge – und jetzt sind es fünf. Am Montag und Dienstag streikten bereits die Piloten. Die Flugbegleiter von Lufthansa und Cityline sind Mittwoch und Donnerstag zum Streik aufgerufen. Auch der Flughafen Stuttgart ist davon betroffen. Medienberichten zufolge sollen Passagiere am Freitag noch nicht aufatmen können: Denn jetzt sind die Piloten zu einem weiteren Streik aufgerufen.
Fünf Tage Flugausfälle bei Lufthansa: Nach den Flugbegleitern wollen wieder die Piloten streiken
Die Piloten der Lufthansa und ihrer Tochter Cityline werden von der Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu einem weiteren zweitägigen Streik am Donnerstag und Freitag (17. April) aufgerufen, wie zuerst Bild berichtet. Durch den abwechselnden Streik von Piloten und Flugbegleitern entstehen für Passagiere somit fünf Tage in Folge Flugausfälle.
"Der Streik beginnt am 16. April 2026 um 00:01 Uhr Ortszeit und endet am 17. April 2026 um 23:59 Uhr Ortszeit. Bestreikt werden Flüge, die in diesem Zeitraum von deutschen Flughäfen starten", schreibt die Piloten-Gewerkschaft. Auch Eurowings ist betroffen – allerdings nur am Donnerstag. Passagiere werden über gestrichene Flüge direkt über ihre Airline informiert.
"Situation ist festgefahren“ – Gewerkschaft schlägt Schlichtungsverfahren angesichts des Tarifkonflikts vor
„Die Lage ist unverändert – es gibt keinerlei Bewegung seitens der Arbeitgeber. Weder liegt bei Lufthansa und Lufthansa Cargo ein Angebot zur betrieblichen Altersversorgung vor, noch gibt es bei Lufthansa CityLine ein tragfähiges Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag oder bei Eurowings zur betrieblichen Altersversorgung“, begründet Andreas Pinheiro, Präsident der Vereinigung Cockpit, den nächsten Piloten-Streik.
Die Vereinigung Cockpit schlägt der Arbeitgeberseite ein verbindliches Schlichtungsverfahren für die Tarifkonflikte vor. „Die Situation ist festgefahren“, stellt Pinheiro fest.
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Kommentare
Bodo Becker am 14.04.2026 20:49 Uhr
Wie wäre es denn so rechtlich wenn man diesen Leuten einfach alle den Job kündigen würde?