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VW Golf Variant: Bestseller in neuem Glanz

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Zum 50. Geburtstag hat Volkswagen im vergangenen Jahr den Golf überarbeitet. Wir sind mit dem geräumigen Kombi Variant zu Testfahrten gestartet.

Auffälligster Unterschied zum bisherigen Modell sind nach der Überarbeitung die schmaler gezeichneten LED-Scheinwerfer. Zwischen den Scheinwerfern thront nun ein beleuchtetes Markenlogo.
Auffälligster Unterschied zum bisherigen Modell sind nach der Überarbeitung die schmaler gezeichneten LED-Scheinwerfer. Zwischen den Scheinwerfern thront nun ein beleuchtetes Markenlogo.  Foto: VW

Geschichten über dieses Auto füllen unzählige Bücher. Ein Auto, mit dem Studenten ebenso unterwegs sind wie Familien oder Rentner. Die Rede ist vom VW Golf, der im vergangenen Jahr seinen 50. Geburtstag gefeiert hat. Pünktlich dazu hat Europas größter Autobauer die achte Generation seines Bestsellers überarbeitet. Wir ausprobiert, wie sich Golf Variant (ab 29 .585 Euro) fährt und wie viel Platz er bietet.

VW Golf Variant: Schmal gezeichnete LED-Scheinwerfer an der Front

Der Golf soll ja möglichst vielen Menschen unterschiedlichsten Alters gefallen. Daher gehen die Designer immer sehr behutsam vor, wenn sie etwas verändern. Auffälligster Unterschied zum bisherigen Modell sind nach der Überarbeitung die schmaler gezeichneten LED-Scheinwerfer. Zwischen den Scheinwerfern thront nun ein beleuchtetes Markenlogo. Ebenfalls neu sind die dreidimensionalen LED-Rückleuchten am Heck. Alles in allem haben die Designer punktuell an den richtigen Stellen nachgeschärft, ohne den Grundcharakter des Bestsellers zu verändern.

VW Golf Variant: Innen macht der Kombi den größten Sprung nach dem Facelift

Den größten Sprung macht der Golf aber bei der Bedienung. In diesem Punkt hagelte es bei der Vorstellung der achten Generation viel Kritik, die sich VW zu Herzen genommen hat. Ein neuer Bildschirm (10,4 oder 12,9 Zoll) thront wie ein Tablet freistehend auf der Mittelkonsole wie im Tiguan oder im Passat Variant. Auch die Bedienlogik der Schwestermodelle wurde übernommen. Die Menüs sind klar strukturiert und teilweise bebildert. Am Kopf des Touchscreens befindet sich eine feste Bedienleiste für den direkten Zugriff auf Fahrzeugeinstellungen oder das Navigationssystem. Und am Fuß des Bildschirms sind jetzt die Einstellmöglichkeiten für die Klimaanlage zu finden. Die berührungsempfindlichen Touchslider sind nun beleuchtet. Das erleichtert die Bedienung in der Nacht. Zuvor war man da etwas im „Blindflug“ unterwegs.

Ein neuer Bildschirm (10,4 oder 12,9 Zoll) thront wie ein Tablet freistehend auf der Mittelkonsole wie im Tiguan oder im Passat Variant. Auch die Bedienlogik der Schwestermodelle wurde übernommen. Die Menüs sind klar strukturiert und teilweise bebildert.
Ein neuer Bildschirm (10,4 oder 12,9 Zoll) thront wie ein Tablet freistehend auf der Mittelkonsole wie im Tiguan oder im Passat Variant. Auch die Bedienlogik der Schwestermodelle wurde übernommen. Die Menüs sind klar strukturiert und teilweise bebildert.  Foto: VW

Der Kofferraum des geräumigen Kombis bietet bis zu 1642 Liter Fassungsvermögen

Geblieben sind die praktischen Eigenschaften. Platz gibt es für die Passagiere vorne und hinten. Und auch für das Gepäck ist mehr als genug Raum vorhanden. Dank der niedrigen Ladekante lässt sich der Kofferraum ganz bequem befüllen, das Volumen beträgt üppige 611 Liter. Per Hebeldruck klappen die Rücksitze nach vorn und schaffen eine nahezu ebene Ladefläche, die bis zu 1642 Liter aufnehmen kann. Praktisch: Der Ladeboden lässt sich in der Höhe verstellen oder ganz ausbauen.

VW Golf Variant: Benziner mit 150 PS Leistung überzeugt im Test

Das Motorenprogramm für den VW ist nach wie vor mit elf verschiedenen Antrieben sehr reichhaltig. Bei unserem Test waren wir mit dem 1,5 eTSI mit einer Leistung von 110 kW/150 PS unterwegs. Der Vierzylinder passt gut zu dem Kombi, ist ausreichend stark und lässt sich bei vorausschauender Fahrweise relativ sparsam bewegen. Wir notierten im Schnitt 5,8 Liter (CO2-Ausstoß: 138 g/km).

In Kombination mit der sportlichen R-Line-Ausstattung schlägt die Variante dann aber auch gleich mit 39.500 Euro zu Buche. u den großen Vorzügen des VW Golf Variant gehört der Fahrkomfort. Das Fahrwerk spricht ausreichend willig und fein auf Unebenheiten an, ohne dabei schaukelig zu wirken. Selbst auf ruckeligen und welligen Strecken auf der Landstraße federt der Kombi gut. So bleibt sich der Golf Variant auch nach der Überarbeitung treu.

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