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Neue Spritpreis-Regel ab 1. April – das ändert sich an Tankstellen

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Ab 1. April tritt eine Änderung für Tankstellenbetreiber in Kraft. Sie dürfen nur noch einmal am Tag die Preise für Diesel und Benzin erhöhen.


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Angesichts der hohen Spritpreise, die durch den Krieg im Nahen Osten vor allem Deutschland treffen, gibt es eine Änderung an den Tankstellen. Die Bundesregierung hat Ende März beschlossen, dass die Preise nur noch einmal täglich erhöht werden dürfen. Zuvor stand es Tankstellenbetreibern frei, die Preise jederzeit anzupassen.

Änderung an Tankstellen: Ab 1. April dürfen Spritpreise nur einmal täglich erhöht werden

Die Regelung greift bereits ab 1. April. Ab diesem Tag dürfen die Preise nur noch um 12 Uhr erhöht werden. Dadurch stimmen die Zeiten, zu denen Diesel und Bezin bislang günstiger zu bekommen waren, nicht mehr. Laut ADAC tankte man meist zwischen 19 und 20 Uhr für den besten Preis.

Wer gegen die neue Regel verstößt und mehrfach erhöht, muss mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro rechnen. Die Tankstellen-Branche erklärte vor dem Gesetzesentwurf jedoch, dass die Spritpreise aus anderen Gründen in Deutschland so hoch seien. Schließlich fallen auf Kraftstoffe auch CO₂-Bepreisung, Energie- und Mehrwertsteuer an.

Neue Regel für Tankstellen: Was bringt die Spriterhöhung einmal am Tag?

Wie viel bringt also die neue Regelung? Bundeskanzler Friedrich Merz stellte klar, dass das erste Paket nicht ausreiche, um die Preise für Verbraucher verträglich zu machen. Außerdem hatte der Ökonom Justus Haucap erklärt, dass unklar sei, „ob dadurch die Preise nachhaltig gesenkt werden können“. 

Laut dem Präsidenten des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, waren die Preise im Schnitt an jeder Tankstelle 20 Mal geändert worden – auch Höchstwerte von 50 Änderungen wurden erreicht. Dadurch sei der Vergleich kaum möglich. Immerhin gegen dagegen hilft die neue Regel, die ab 1. April gilt. Da also nicht per se ein günstigerer Kraftstoffpreis erwartet wird, können Autofahrer mit einigen Tipps auch weiterhin Benzin und Diesel sparen.

Die Bundesregierung hat jedoch noch eine weitere Maßnahme beschlossen: Künftig wird das Kartellamt mehr Möglichkeiten haben, gegen überhöhte Spritpreise vorzugehen. Weitere Pakete könnten noch folgen.

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