Teurer Kraftstoff
Zur Merkliste Lesezeichen setzen

Spritpreise steigen weiter: 11 Tipps, wie Autofahrer Benzin und Diesel sparen können

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Der Dieselpreis ist infolge des Iran-Krieges erstmals seit 2022 wieder über die Marke von zwei Euro pro Liter gestiegen, auch Benzin wird deutlich teurer. Mit einfachen Tipps können Autofahrer Sprit sparen.


Externer Inhalt

Dieser externe Inhalt wird von einem Drittanbieter bereit gestellt. Aufgrund einer möglichen Datenübermittlung wird dieser Inhalt nicht dargestellt. Mehr Informationen finden Sie hierzu in der Datenschutzerklärung.

Die Spritpreise ziehen kräftig an: Infolge der Eskalation im Nahen Osten ist der Dieselpreis am Mittwoch, 4. März, erstmals seit Langem über die Marke von zwei Euro pro Liter gestiegen. Auch Superbenzin wurde deutlich teurer. Eine Entlastung durch eine staatliche Spritpreisbremse ist derzeit jedoch nicht geplant.

Für Autofahrer stellt sich damit umso mehr die Frage, wie sich beim Tanken und Fahren trotzdem Geld sparen lässt. Sowohl der ADAC als auch das Umweltbundesamt zeigen anhand einfacher Maßnahmen, wie sich der Spritverbrauch spürbar senken lässt. Bis zu 20 Prozent Kraftstoff lassen sich demnach mit einfachen Maßnahmen einsparen. 

1. Sprit sparen durch vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren

Wer früh vom Gas geht und den Verkehrsfluss beobachtet, muss seltener bremsen und wieder beschleunigen. Das spart Energie – und damit Kraftstoff. Zudem kann die Motorbremswirkung genutzt werden, um unnötiges Bremsen und erneutes Beschleunigen zu vermeiden.

2. Früh hochschalten und mit niedriger Drehzahl fahren – so lässt sich teurer Kraftstoff sparen

Beschleunigen Sie zügig und schalten Sie möglichst früh in den nächsten Gang – idealerweise schon bei etwa 2000 Umdrehungen pro Minute. Hohe Gänge und niedrige Drehzahlen senken den Spritverbrauch deutlich. 

3. Kurzstrecken möglichst vermeiden

Ein kalter Motor verbraucht besonders viel Sprit. Mehrere Fahrten lassen sich oft zu einer Strecke bündeln – oder kurze Wege können mit Fahrrad oder zu Fuß erledigt werden.

4. Motor im Stand ausschalten? Wann es sich für den Spritverbrauch lohnt

Auch im Leerlauf verbraucht ein Motor Kraftstoff. Wenn ein Stopp länger als etwa 20 Sekunden dauert – etwa an Bahnübergängen oder längeren Ampelphasen – lohnt es sich, den Motor auszuschalten.

5. Überflüssige elektrische Verbraucher vermeiden

Klimaanlage, Sitzheizung, Heckscheibenheizung oder andere elektrische Geräte erhöhen den Energiebedarf. Eine Klimaanlage kann den Verbrauch je nach Nutzung um bis zu zwei Liter pro 100 Kilometer erhöhen.

6. Kraftstoff teuer: Was den Spritverbrauch in die Höhe treibt

Zusatzgewicht kostet Sprit: Schon 100 Kilogramm mehr Gewicht können den Verbrauch um bis zu 0,3 Liter pro 100 Kilometer steigern. Unnötige Gegenstände sollten daher nicht dauerhaft im Auto bleiben.

7. Dachträger und Dachboxen abmontieren

Dachaufbauten erhöhen den Luftwiderstand deutlich und treiben den Verbrauch deutlich nach oben. Bei Tempo 130 kann der Verbrauch dadurch laut Messungen um bis zu 25 Prozent steigen. Nach dem Urlaub oder Transport sollten Dachträger und Dachboxen wieder entfernt werden.

8. Reifendruck wirkt sich auf Spritverbrauch aus – hohe Preise durch Iran-Krieg

Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand. Schon 0,3 bis 0,5 bar zu niedriger Reifendruck kann den Verbrauch um mehrere Prozent erhöhen.

9. Reifen mit geringem Rollwiderstand nutzen

Regelmäßige Inspektionen, ein sauberer Luftfilter, modernes Leichtlauföl und Reifen mit geringem Rollwiderstand helfen ebenfalls, den Spritverbrauch zu senken. Energiesparreifen können laut ADAC bis zu 0,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer einsparen.

10. Wie Geschwindigkeit den Spritverbrauch beeinflusst

Je schneller ein Auto fährt, desto stärker steigt der Luftwiderstand. Wer sich an eine konstante und moderate Geschwindigkeit hält, spart besonders auf Autobahnen Kraftstoff. Schon eine Reduzierung der Durchschnittsgeschwindigkeit von 120 auf 100 km/h spart etwa 15 Prozent Kraftstoff.

11. Benzin und Diesel teuer: Wann man günstiger tanken kann

Auch beim Tanken lässt sich Geld sparen – vorausgesetzt, die Tankanzeige steht noch nicht auf Reserve. Laut ADAC sind die Spritpreise meist morgens zwischen 8 und 9 Uhr am höchsten. Günstiger ist es häufig abends zwischen 19 und 20 Uhr, wenn viele Tankstellen ihre Preise senken.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben