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Das kann der Cupra Terramar als Plug-in-Hybrid

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Die spanische VW-Tochter Cupra hat mit dem Terramar einen Anleger des VW Tiguan im Programm. Das SUV-Modell  bietet ein dynamisches Design. Zum Einsatz kommen unter anderem Plug-in-Hybride mit mehr als 120 Kilometer rein elektrischer Reichweite.

Während der VW Tiguan möglichst vielen gefallen soll, setzt Cupra mit dem Terramar auf ein jüngeres Publikum. Zentrales Element ist dabei die sogenannte Haifischnase.
Während der VW Tiguan möglichst vielen gefallen soll, setzt Cupra mit dem Terramar auf ein jüngeres Publikum. Zentrales Element ist dabei die sogenannte Haifischnase.  Foto: Cupra

Die spanischen VW-Töchter Seat und Cupra haben im vergangenen Jahr den Absatz erneut gesteigert: Die Zahl der Auslieferungen stieg weltweit um 3,2 Prozent auf 657.400 Fahrzeuge. Der größte Markt für die beiden Hersteller bleibt Deutschland: Dort feierten Seat und Cupra 2025 einen Absatzrekord. Die Zahl der Auslieferungen stieg um 8,2 Prozent auf 156.200 Fahrzeuge. Maßgeblich getrieben wurde dieses Wachstum durch die Marke Cupra, die erstmals über 100.000 Neuzulassungen (106.750 Autos) erreichte, während der Cupra Formentor der Bestseller auf dem deutschen Markt war.

Cupra Terramar: Preise für das SUV-Modell starten aktuell ab 45.020 Euro

Das neue Cupra-SUV trägt ganz bewusst den Namen Terramar, eine alte Rennstrecke unweit von Barcelona. Jener Ort, an dem Cupra vor acht Jahren als eigen Marke startete und seitdem eine fast unglaubliche Wachstums- und Erfolgsgeschichte geschrieben hat. Die technische Plattform teilt sich der neue Cupra mit dem VW Tiguan aus Wolfsburg. Gebaut wird er im ungarischen Audi-Werk in Györ. Aber der entscheidende Unterschied ist die feurige Optik aus der Feder von Designchef Jorge Diez. Bestellbar ist der 4,52 Meter lange Wagen ab 45.020 Euro.

Cupra Terramar: Haifischnase und beleuchtetes Logo an der Front

Cupra baut Autos, die gewiss polarisieren. Aber das ist so gewollt. Während der Tiguan möglichst vielen gefallen soll, setzt Cupra mit dem Terramar auf ein jüngeres Publikum. Zentrales Element ist dabei die sogenannte Haifischnase mit der weit heruntergezogenen Motorhaube, auf der das Cupra-Logo thront. Dazu gibt es LED-Scheinwerfer mit dreieckigen Lichtsignaturen. Apropos Licht: Ebenso markant ist das Leuchtenband am knackig geformten Heck. Die Rückleuchten bieten ebenfalls einen 3D-Effekt – und das Firmenlogo leuchtet strahlend rot in die Nacht hinein. Dazu gibt es schicke Felgen, ein eigenes Lenkrad, das man so bei VW nicht bekommt, auf Wunsch innen Material aus nachhaltigen Rohstoffen und ein Soundsystem von Sennheiser mit zwölf Lautsprechern.

Cupra Terramar: 91 Kilometer rein elektrisch unterwegs im Testbetrieb

„Individualität ist wichtig für unsere Zielgruppen, daher setzen wir stark auf Optik und viele Optionen, mit denen man sich sein Auto maßschneidern kann“, sagt Cupra-Chef Markus Haupt, der auch Seat führt. . 50 Prozent der Kunden seien Neulinge, die sich erstmals ein Fahrzeug aus dem VW-Konzern kauften. Unter dem Blech setzen die Spanier indes auf bewährte Technik. Den Terramar gibt es ausschließlich mit Benzinern, die Basis bildet ein Mildhybrid mit 150 PS, die weiteren Benziner haben 204 und 265 PS unter der Haube. Und weil es das SUV nicht vollelektrisch gibt, bietet Cupra zwei Plug-in-Hybride an. Die leisten 204 und 272 PS. Mit dem stärkeren der beiden Varianten sind wir zu Testfahrten gestartet.

Die mindestens 58.150 Euro teure Variante hat dank der Kraft der zwei Herzen einen kräftigen Antritt. Unter dem Blech kombiniert Cupra einen 1,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 130 kW/177 PS mit einer E-Maschine, die auf 85 kW/116 PS kommt, die Systemleistung sind dann 200 kW/272 PS. In der Stadt lassen sich viele Strecken rein elektrisch zurücklegen, mehr als 120 Kilometer, sagt Cupra. Wir haben im besten Fall 91 Kilometer notiert, bevor der Akku wieder geladen werden muss. Das lässt sich mit bis zu 50 kW erledigen, damit geht das relativ zügig über die Bühne. Von zen auf 80 Prozent Akkustand vergehen etwa 26 Minuten. 

Für den Terramar gibt es ein eigenständiges Lenkrad, das man so beim VW Tiguan nicht bekommt, auf Wunsch innen Material aus nachhaltigen Rohstoffen und ein Soundsystem von Sennheiser mit zwölf Lautsprechern.
Für den Terramar gibt es ein eigenständiges Lenkrad, das man so beim VW Tiguan nicht bekommt, auf Wunsch innen Material aus nachhaltigen Rohstoffen und ein Soundsystem von Sennheiser mit zwölf Lautsprechern.  Foto: Cupra

Cupra Terramar: Sportfahrwerk gibt es serienmäßig im neuen SUV-Modell

Die 1,6 bis 1,8 Liter Verbrauch (37 - 42 g/km), die Cupra angibt, sind freilich ein theoretischer Wert, der einen möglichst hohen Anteil elektrisch zurückgelegter Strecken berücksichtigt.  Aber werden Elektrovorteil in der Stadt nutzt und sonst nur ab und an Landstraße fährt, kommt tatsächlich mit fünf bis sechs Litern aus im Schnitt. Bei hohem Tempo auf der Autobahn kratzt der Wagen hingegen an der Zehn-Liter-Marke.

Standard bei allen Varianten des Terramar ist ein Doppelkupplungsgetriebe. Das gilt auch für das Sportfahrwerk und die sehr direkte Lenkung. Der Allradantrieb verbessert die Straßenlage deutlich. Innen ist ein 12,9 Zoll großer Bildschirm Standard. 

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