Unwetter hinterlässt Schäden in Millionenhöhe
Nach dem Unwetter, das in der Nacht auf Samstag über Eppingen niedergegangen ist, lässt sich langsam das Ausmaß des Schadens absehen. "So eine Situation habe ich hier noch nicht gesehen", erklärt Oberbürgermeister Holaschke.

Das Unwetter, das in der Nacht auf Samstag in ungekannter Heftigkeit über Eppingen niedergegangen ist, hat Schäden in Millionenhöhe hinterlassen. "So eine Situation habe ich hier noch nicht gesehen", erklärt Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Die Höhe der Schäden in Eppingen wird erst nach und nach deutlich.
Betroffen ist auch die Landwirtschaft. Seit gestern Morgen gibt es eine Anlaufstelle im Rathaus, die Hotline wird rege genutzt. Bauhof und Feuerwehr waren auch am am Montag noch im Einsatz. "Aber es gilt Entwarnung", sagt der OB. Die Stadt hilft Anwohnern, unbrauchbares Mobiliar zu entsorgen.
Helfer waren 22 Stunden im Dauereinsatz
"Ich erinnere mich nicht an etwas Vergleichbares", meint auch Ordnungsamtsleiter Günter Brenner. Nicht nur die Intensität der Niederschläge, auch die Dauer des Unwetters war außergewöhnlich. Rund 22 Stunden lang waren die Einsatzkräfte vor Ort, von Samstagnacht bis in den späten Abend.
Jetzt geht es überall ans Aufräumen. "Wir haben am Festplatz, an der Bräunlingstraße und in Adelshofen Container aufgestellt", berichtet Brenner. Es gebe viele materielle Schäden, sagt der OB.
Hotline der Stadtverwaltung
Die Stadt hat unter 07262 9201174 oder 07262 920 1228 eine Hotline eingerichtet, die dutzendfach in Anspruch genommen wurde. "Der Abtransport des Mobiliars ist für viele eine brennende Frage", weiß Ordnungsamtsleiter Brenner. Die Stadt ersucht Betroffene dringend, ihre Versicherung zu kontaktieren, sofern sie das bisher nicht getan haben.
Die Schäden in der Landwirtschaft seien noch nicht abzuschätzen, berichtet Dieter Schleihauf: "Es gab einiges an Erosion, Getreide liegt am Boden", so der Fachmann vom Kraichgau Raiffeisenzentrum.
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