Prügelattacke mit tödlichem Ende in Eppingen: Weitere Infos zu den tatverdächtigen Jugendlichen
Mitte Dezember war ein 52 Jahre alter Mann einige Tage nach einer Prügelattacke in Eppingen verstorben. Nun liegen die Antworten auf eine Kleine Anfrage der AfD zum Migrationshintergrund der Beschuldigten vor.
Die Tat, zu der es am Bahnhof in Eppingen kam, hatte Entsetzen in der Stadt ausgelöst. Zwei Jugendliche gelten als tatverdächtig und sitzen in Untersuchungshaft. Das Opfer war wenige Tage nach der Prügel-Attacke verstorben. Inzwischen liegen die Antworten auf eine Kleine Anfrage der AfD im baden-württembergischen Landtag zum Migrationshintergrund der Beschuldigten vor.
Einer der Tatverdächtigen besitzt nach Angaben des Ministeriums für Justiz und Migration die deutsche, ghanaische und nigerianische Staatsangehörigkeit. Der andere die deutsche und syrische. Die Jugendlichen – 16 und 14 Jahre alt – sollen zuletzt beide in Eppingen gelebt haben.
Prügelattacke am Eppinger Bahnhof: Tatverdächtige sollen auch Raub begangen haben
Die AfD-Abgeordneten Ruben Rupp und Carola Wolle fragen weiter, inwiefern die Tatverdächtigen schon vorher polizeibekannt waren. Die Hintergründe und Vorauffälligkeiten seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen, heißt es dazu nur knapp. Der Landesregierung lägen keine Erkenntnisse vor, inwieweit die Tatverdächtigen schon unter Betreuung oder Beobachtung des Jugendamts standen. Das Ministerium verweist in diesem Punkt auf den sogenannten Sozialdatenschutz.
Was an jenem Samstagnachmittag am 16. Dezember der Auslöser für die Auseinandersetzung in der Fahrrad-Abstellanlage am Bahnhof war, ist bisher unbekannt. Laut Ermittlern sollen sich der Mann und die Jugendlichen vorher nicht gekannt haben. Unklar sind auch die Hintergründe einer weiteren Tat, die den Jugendlichen vorgeworfen wird. Es handelt sich um ein Raubdelikt im Herbst des vergangenen Jahres.
Kommentare öffnen


Stimme.de
Kommentare