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Feuer in verlassenem Haus in Kirchardt: Polizei ermittelt gegen mehrere Verdächtige

  
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Die Heilbronner Polizei ermittelt nach einem Brand in dem ehemaligen Haus des verschollenen "Bergbaukönigs" im Kirchardter Industriegebiet. Es stehen mehrere Personen wegen des Verdachts auf Brandstiftung im Fokus.


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In einem verlassenen Wohnhaus in der Daimlerstraße im Kirchardter Industriegebiet „Wimpfener Grund“ ist es am Mittwoch (11. März) zu einem Brand gekommen. Der Dachstuhl brannte aus. Die Polizei vermutete zeitnah fahrlässige Brandstiftung als Ursache für das Feuer.

Wie jetzt bekannt wurde: Die Ermittlungen richten sich gegen mehrere tatverdächtige Personen. Das teilte Polizeisprecher Frank Belz am Dienstag, 24. März, auf Nachfrage mit. Weitere Details nannte er nicht.

In diesem Wohnhaus hat es am 11. März gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
In diesem Wohnhaus hat es am 11. März gebrannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.  Foto: Hoffmann, Adrian

Verlassenes Haus des „Bergbaukönigs“ in Kirchardt ausgebrannt: Gebäude sollte zwangsversteigert werden

Das Haus in der Daimlerstraße kommt seit Jahren nicht aus den Schlagzeilen. Es gehört einem Mann, der einst als „Bergbaukönig“ bezeichnet wurde, weil er im Saalekreis in Sachsen-Anhalt einen Tagebau besaß – mit dem er Millionen gemacht haben soll. Doch diese Zeiten sind längst vorüber und von Jürgen R., der heute über 80 Jahre alt sein müsste, fehlt jede Spur. Sein Einfamilienhaus in Kirchardt ist längst zugewuchert und verwahrlost.

Das Gebäude soll seit geraumer Zeit zwangsversteigert werden. Doch weil der Aufenthaltsort von Jürgen R. unbekannt ist, kommt nichts voran. Es ist auch unklar, ob er überhaupt noch lebt. Das Verfahren zur Zwangsversteigerung ruht daher praktisch, teilte Alexander Jörg, Vizepräsident des Heilbronner Amtsgerichts, bereits im März 2025 mit. Bis heute ist der Sachstand unverändert.

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