Öffnungszeiten
Das Glühweindorf hat an allen vier Wochenenden von Freitag bis Sonntag bis 22 Uhr geöffnet. Sonntags geht es bereits um 11 Uhr los.
Am 10. Januar 2025 startet die 16. Auflage des Glühweindorfs in Bad Rappenau. An vier Wochenenden können sich die Besucher durch über 30 Sorten Glühwein probieren.

Als im Januar 2009 der erste Glühweinmarkt im Bad Rappenauer Zeitwald stattfand, war Otto Gollerthan bereits mit an Bord. Direkt nach der Landesgartenschau kam eine kleine Gruppe zusammen, die die Veranstaltung auf die Beine stellte. Damals noch unter der Federführung der mittlerweile im städtischen Kulturamt aufgegangenen Bad Rappenauer Touristik- und Bäder GmbH, kurz BTB. Das Gelände sollte weiterhin genutzt werden, auch im Winter. Aus dem Markt wurde ein Dorf, der zwischenzeitlich für die Organisation zuständige Verein Glühwürmer hat sich während der Corona-Pandemie aufgelöst.
Eine Konstante ist neben Otto Gollerthan aber nach wie vor die Vielfalt der verschiedenen Glühweinsorten. Bereits bei der ersten Auflage vor 16 Jahren wurden 35 Geschmacksvarianten angeboten.
Dabei ist es geblieben: Apfel-Zimt, Hexenpunsch, Granatapfel, mit und ohne Alkohol – die Auswahl ist auch diesmal wieder riesig, wenn am kommenden Freitag, 10. Januar, um 16 Uhr die ersten Besucher kommen. An vier Wochenenden können die sich aber nicht nur durch die verschiedenen Varianten probieren, sondern wie immer auch an den Essenständen Halt machen. Auch Frank Gladitz ist dann wieder mit seinem Fischstand dabei. Der sei im vergangenen Jahr sehr gut angenommen worden, sagt Bernd Winkler, der 2018 mit in die Organisation einstieg. „Er hatte mit diesem Ansturm gar nicht gerechnet.“
„Die Musik klingt bei uns in den Tassen.“Bernd Winkler
Wie viele Menschen kommen, hängt stark vom Wetter ab. „Trocken und Temperaturen um den Gefrierpunkt.“ So beschreibt Winkler seine Wünsche. Der Bereich vor der großen Hütte wird mit mehreren Tonnen Rindenmulch abgedeckt, um auch bei Regen gewappnet zu sein. Der Mulch soll nicht nur für einigermaßen trockene Füße sorgen, sondern auch von unten wärmen.
Wie immer ist das Zeitwald-Areal in zwei Bereiche aufgeteilt: Vorne gibt es Speisen und Getränke, hinten werden die Buden für den Krämermarkt aufgebaut. Der erste Stand wird diesmal allerdings ein bisschen nach vorne gerückt, um eine optische Brücke zwischen den beiden Teilen zu bilden. „Wir wollten alles insgesamt ein bisschen auflockern“, erklärt Otto Gollerthan. Dafür wurde direkt nach dem Jahreswechsel mit dem Aufbau begonnen, um pünktlich zum Auftakt fertig zu sein.
Musik wird es auch in diesem Jahr wieder nur vereinzelt geben. Nur am ersten sowie am letzten Sonntag der diesjährigen Auflage spielen die Unterländer Alphornbläser. „Die Musik klingt bei uns in den Tassen“, begründet Bernd Winkler diese Entscheidung, die sich in den vergangenen Jahren als die sinnvollste erwiesen habe.
Das Glühweindorf hat an allen vier Wochenenden von Freitag bis Sonntag bis 22 Uhr geöffnet. Sonntags geht es bereits um 11 Uhr los.
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