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Nachbesserung der Buslinien-Pläne: Gute Nachricht für Bad Rappenauer Teilorte

  
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Die neue Buslinien-Lösung für Bonfeld, Fürfeld und Treschklingen ist gut für viele Pendler. Der Protest auf lokaler Ebene hat das Landratsamt unter Druck gesetzt, meint unser Autor. Der Fall zeigt: Bürgerbeteiligung gehört an den Anfang, nicht ans Ende.


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Auch wenn das Landratsamt dazu nicht öffentlich Stellung bezieht: Die Nachbesserungen im ÖPNV für Bonfeld, Fürfeld und Treschklingen sind natürlich auch vor dem Hintergrund eines örtlichen Bürgerprotests zu sehen. Es zeigte sich: Gemeinsame Beschwerden aus der Bevölkerung können Wirkung entfalten. Die angekündigte Verlängerung der Buslinie 694 über Bad Wimpfen in die betroffenen Bad Rappenauer Teilorte ist eine sehr gute Nachricht – für alle, die auf ein verlässliche Verbindung nach Heilbronn angewiesen sind.

Nachbesserungen im Bad Rappenauer ÖPNV: Korrekturen erst nach öffentlichem Druck

Man könnte auch sagen: Hätte man gleich so machen können. Deshalb bleibt ein Beigeschmack. Die Korrekturen kamen erst, nachdem Bürger protestiert und Vertreter der kommunalen Politik Kritik geäußert haben. Dadurch nahm der öffentliche Druck zu. Die ursprünglichen Planungen entstanden offenbar ohne ernsthaften Austausch mit Betroffenen. Das Ergebnis mag nun besser werden, der Weg dorthin war nicht gut.

Gerade bei Veränderungen im Nahverkehr, die den Alltag vieler Menschen direkt betreffen, braucht es eine echte Beteiligung. Das steht übrigens auch so in der baden-württembergischen ÖPNV-Strategie 2030. Die Bedürfnisse der Fahrgäste sollen früher in Planungen miteinbezogen werden, heißt es darin. Es ist offensichtlich, was für die Zukunft gilt: Bürgerbeteiligung gehört an den Anfang, nicht ans Ende.

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