Neuer Pächter eröffnet Kurhaus-Restaurant in Bad Rappenau
Dimitrios Babanatsas aus Kirchardt bietet im Bad Rappenauer Kurhaus-Restaurant seit Sonntag deutsche und griechische Küche an. Die zugehörige Seelaube mit Biergarten soll auch bald öffnen.
Am Sonntag, 1. März, wurde es offiziell: Das Kurhaus-Restaurant hat einen neuen Betreiber. Dimitrios Babanatsas heißt er. 33 Jahre alt, geboren in Wuppertal, aus einer Familie mit griechischen Wurzeln. Das Restaurant wird nach seinem vor einem Jahr verstorbenen Vater benannt: Athanasios. „Es wird sich alles einspielen“, sagt der Gastronom.
Babanatsas führt seit einigen Jahren in der Sinsheimer Fußgängerzone das Lokal „Zu den drei Königen“. Das wird er auch weiterhin betreiben. Doch momentan erfordert sein neuer Standort in Bad Rappenau besondere Aufmerksamkeit. Seine Frau Sandra unterstützt ihn tatkräftig. Bereits am Freitag und Samstag kam geladene Gesellschaft zu einem „Soft Opening“ zusammen.

Neuer Betreiber im Kurhaus-Restaurant Bad Rappenau: Großes Interesse von Passanten
„Es hat alles gut geklappt“, berichtet Babanatsas, der am Sonntag mit seinem Chefkellner Stelios Kesoglou draußen die ersten Tische aufstellt, weil das Wetter so schön ist. Erste Gäste kommen kurz vor 12 Uhr vorbei und sind neugierig auf den neuen Betreiber. Sigurd Pathe (82) erzählt, seine Frau Claudia und er seien schon gerne zum Vorgänger ins Kurhaus-Restaurant gegangen – zu Michael Güthlein, der dort das „Finedine“ betrieb. „Das Niveau war hoch“, sagt Pathe. Er hoffe, dass die neue Küche daran anschließe. „Wir sind in den letzten Wochen immer wieder vorbeigekommen und haben versucht, durch die verspiegelten Scheiben zu schauen“, so Pathe.
Dimitrios Babanatsas hat ebenfalls festgestellt, dass das Interesse an der Neueröffnung groß ist. Bei ihm werde es vor allem À-la-carte-Gerichte geben, bei Veranstaltungen im Kurhaus aber auch Kaffee und Kuchen. Zum Team gehört eine Konditormeisterin. Fast das gesamte Team des Vorgängers habe man übernommen, schildert der neue Betreiber. Er habe drei Köche, zwei fest angestellte Kellner und über die Sommermonate zahlreiche Aushilfen.

Kurhaus-Restaurant in Bad Rappenau: Es soll auch einen Mittagstisch geben
Wann er die Seelaube öffnen kann – der Biergarten mit einer separaten Verkaufstheke –, sei noch nicht ganz klar. Natürlich wolle er das baldmöglichst tun, sagt Babanatsas, der ursprünglich Industriekaufmann gelernt hat. Über seinen Vater sei er jedoch in die Gastronomie hineingewachsen. Er lebt mit seiner Frau und dem vierjährigen Sohn, der wie sein Vater Athanasios heißt, in Kirchardt. Dimitrios Babanatsas ist auch vielen Fußballern in der Region bekannt: Er ist Spielführer beim Landesligisten SG Kirchardt.
Im Biergarten soll es wie früher Currywurst, Bratwürste und Pommes geben, neu hinzu kommt Pita. Auf der Speisekarte im À-la-carte-Restaurant finden sich Gerichte zwischen 17 und 28 Euro. „Ich denke, wir bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis“, sagt Babanatsas. Die Karte sei klein, „schön kompakt“. Es gebe fünf deutsche Gerichte – etwa Rinderbraten mit hausgemachten Spätzle –, fünf griechische – zum Beispiel Gyros und Bifteki – sowie einige vegetarische Angebote. Auch einen Mittagstisch will er anbieten; dort gebe es Gerichte für elf Euro.
Der Pachtvertrag läuft über 15 Jahre. Babanatsas kann jedoch nach fünf Jahren aus dem Vertrag aussteigen. Geplant ist allerdings ein langfristiger Betrieb im Kurhaus.
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