Fahrlässige Tötung auf A6? Polizei ermittelt nach Unfall bei Neuenstein
Auf der A6 bei Neuenstein ist ein Mann nach einem Unfall gestroben. Laut Polizei steht fahrlässige Tötung im Raum.
Nach dem tödlichen Unfall auf der Autobahn 6 bei Neuenstein im Hohenlohekreis wird gegen einen Wohnmobilfahrer wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Das Gutachten zum genauen Hergang des Unfalls stehe noch aus, teilte die Polizei mit.
Tödlicher Unfall auf A6 bei Neuenstein: Mann von Wohnmobil erfasst
Ein 35 Jahre alter Mann war am Sonntag von einem Wohnmobil erfasst und tödlich verletzt worden. Der Mann hatte laut Polizei zuvor mit seinem Sprinter wegen Spritmangels auf der rechten Spur der Autobahn angehalten. Dort wollte er seinen Tank mit Kraftstoff aus einem Kanister nachfüllen. Dabei wurde er von dem Wohnmobil erfasst. Dessen 63 Jahre alter Fahrer habe den Zusammenstoß nicht mehr vermeiden können, hatte es in einer ersten Mitteilung geheißen.

Tod nach Halt auf A6 bei Neuenstein – Polizei ermittelt zu Unfall
Ob der Sprinterfahrer ein Warndreieck aufgestellt oder die Warnblinkanlage eingeschaltet hatte, muss noch ermittelt werden. Nach Polizeiangaben gibt es an der Unfallstelle keinen Standstreifen, lediglich einen etwa 1,30 Meter breiten Fahrbahnrest. Der Sprinter habe somit zum Teil in die rechte Fahrspur geragt, so die Polizei.
Im Sprinter befand sich ein Beifahrer. Er saß zum Zeitpunkt des Unfalls auf dem Beifahrersitz.
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