Mann feuert mit Schreckschusspistole in Öhringen und schlägt gegen Polizeiauto
Wegen einer Ruhestörung rückt die Polizei zu einem Mann in Öhringen aus. Dann schießt er mit einer Schreckschusspistole – und leistet Widerstand gegen die Beamten.
Die Silvesternacht hat die Polizei und Einsatzkräfte auf Trab gehalten. In Heilbronn etwa waren Gruppen von jungen Männern mit allerhand pyrotechnischem Equipment unterwegs und sorgten kurzzeitig für Chaos. Auch in Öhringen hat ein Mann am frühen Donnerstagmorgen, 1. Januar, für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Der Auslöser war zunächst eine Ruhestörung – doch dann packte der 26-Jährige eine Schreckschusspistole aus und leistete Widerstand.
Mit Schreckschusswaffe in Öhringen gefeuert – im Beisein der Polizei
Die Polizei sei um 3:30 Uhr in Öhringen wegen einer Ruhestörung zum Probsthof gerufen worden, wo die Streife den 26-jährigen Verantwortlichen zur Ruhe ermahnt hatte. Polizei habe die Örtlichkeit gerade verlassen wollen, als der Mann daraufhin mit seiner Schreckschusspistole einen Schuss abgegeben hat. Da die Beamten ihm zu diesem Zeitpunkt bereits den Rücken zugedreht hatten, konnten sie nicht sehen, wohin geschossen worden war, berichtet die Polizei.
Mann feuert mit Schreckschusswaffe – und schlägt gegen Spiegel des Streifenwagens
Die Polizisten seien daraufhin umgekehrt und hätten die Schreckschusswaffe in Verwahrung genommen. Als die Polizisten kurz darauf im Streifenwagen saßen, der in der Poststraße geparkt war, stellte sich der 26-Jährige vor das Fahrzeug, um eine Wegfahrt zu verhindern.
Die Beamten hätten ihn daraufhin mehrfach dazu aufgefordert, die Fahrbahn freizumachen. Daraufhin habe sich der Mann zur Fahrerseite begeben, gegen den Außenspiegel des Streifenwagens geschlagen und lauthals die Herausgabe seiner Schreckschusswaffe gefordert, schreibt die Polizei.
Mann leistet in Öhringen Widerstand gegen Polizei – in Gewahrsam genommen
Als einer der Polizisten daraufhin ausstieg, sei der junge Mann bedrohlich auf ihn zugekommen, weshalb er zu Boden gebracht, mit Handschließen fixiert und in Gewahrsam genommen wurde. Nachdem er die Nacht in einer Zelle auf dem Polizeirevier verbringen musste, wurde der 26-Jährige auf freien Fuß entlassen, berichtet die Polizei.
Der 26-Jährige müsse nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Ob ein Sachschaden am Streifenwagen entstanden ist, ist derzeit noch unklar.
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