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Bürgermeisterwahl in Pfedelbach: Die Spannung steigt

  
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Vier gute Kandidaten, kein Ergebnis im ersten Wahlgang. Das war absehbar. Nun sind die Pfedelbacher am 29. März erneut gefragt. Und haben die Wahl zwischen Ina Krone und Jens Müller.

Amtsinhaber Torsten Kunkel (Mitte) verkündet noch keinen Nachfolger: Ina Krone und Jens Müller gehen in die Stichwahl.
Amtsinhaber Torsten Kunkel (Mitte) verkündet noch keinen Nachfolger: Ina Krone und Jens Müller gehen in die Stichwahl.  Foto: Yvonne Tscherwitschke

Kein Ergebnis im ersten Wahlgang bei der Pfedelbacher Bürgermeisterwahl: Das ist bei vier Bewerbern keine Überraschung. Zumal dann nicht, wenn sich auf der Zielgeraden des Wahlkampfes klar zeigte, dass die Bewerber - viele - ganz unterschiedliche Stärken und nur - wenige - Schwächen haben.Wer nach dem wochenlangen Wahlkampf schon eine Idee hatte, wen er wählen möchte, der kam nach der gemeindlichen Bewerbervorstellung und dem HZ-Wahlforum wohl noch einmal ins Grübeln.

Wirkung der Kandidaten

Wirkte Jens Müller bei der Kandidatenvorstellung beispielsweise extrem staatstragend und hölzern, zeigte er beim HZ-Format Spontanität und Witz. Ina Krone bewies, dass sie nicht nur vorbereitet, sondern auch spontan extremes Fachwissen abrufen kann. Und bei Daniel Vogelmann und Mark Dürr wurde klar, dass beide über diverse Ehrenämter – mal Schule und Kita, mal Fußballverein – sehr verwurzelt sind in der Gemeinde. Die Bürger kennen die Bewerber. Nicht nur jetzt, seit dem Wahlkampf. Sie haben vielleicht auch schon in den Jahren zuvor die eine oder andere Erfahrung mit ihnen gemacht. Auch das kann die Wahlentscheidung beeinflussen – positiv wie negativ.

Auf ein Neues also am 29. März. Dann wird es in jedem Fall eine Entscheidung geben – und die Kapelle länger spielen.

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