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Neuer Direktor im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe: Das sind seine Pläne

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Im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe geht die Neuausrichtung unter der neuen Leitung von Steffen Eisermann weiter, allerdings in etwas anderem Tempo. Worauf das Luxushotel setzt.


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Für Verwunderung hat der Führungswechsel im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe Anfang des Jahres gesorgt. Auf Rolf E. Brönnimann, der im vergangenen Jahr umfangreiche Veränderungen vor allem baulicher Natur angekündigt hatte, folgt Steffen Eisermann.

Seit Anfang Februar sitzt er auf dem Chefsessel. Brönnimann wechselt zurück in die Hauptverwaltung der Grand Metropolitan Hotel AG nach Zürich und ist nun Vice President Development Southern Europe samt Schweiz.

Steffen Eisermann ist neuer Chef des Wald- und Schlosshotels Friedrichsruhe

Und was kann man unter der neuen Leitung erwarten? Für die nächste Zeit sei das Ziel eine strategische Weiterentwicklung des Wald- und Schlosshotels, betont Eisermann, der im Vergleich zu seinem Vorgänger deutlich auf die Bremse tritt.

Rolf E. Brönnimann hatte für Aufsehen gesorgt, als er beim Besuch von Tourismusstaatssekretär Patrick Rapp bekannt gab, Würth wolle eine mittlere bis höhere zweistellige Millionensumme ins Hotel investieren. Im letzten Sommer war die Rede von rund 70 Millionen, die das Unternehmen Würth in das Wald- und Schlosshotel in Friedrichsruhe stecken möchte.

Bringt viel Erfahrung aus der internationalen Hotelbranche mit: Steffen Eisermann leitet seit Februar das Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe.
Bringt viel Erfahrung aus der internationalen Hotelbranche mit: Steffen Eisermann leitet seit Februar das Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe.  Foto: privat

Kurze Zeit später hatte man von Unternehmensseite die Euphorie gebremst. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen hänge stark von der weiteren Entwicklung der wirtschaftlichen Situation ab. Gar eine Verdoppelung der Zimmer rückt in die Zukunft. Aktuell, so heißt es von Seiten der Würth-Gruppe, sei man mit der Auslastung zufrieden. "Sie orientiert sich natürlich wie überall an saisonbedingten Schwankungen. Der Start in 2026 war vielversprechend und positiv", so Sigrid Schneider, Pressesprecherin der Würth-Gruppe.

Welche Veränderungen es im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe geben soll

So formuliert es auch Eisermann. Kleinere und größere Veränderungen soll es geben, jedoch in einem moderaten Tempo, sagt er: "Es ist wichtig, dass wir stabil dastehen." Eine große Rolle spiele dabei auch das Thema Nachhaltigkeit. Damit ist nicht nur das Energiesparen gemeint. Auch der hauseigene Garten, dessen Zutaten direkt in den Kochtopf wandern, soll noch ausgebaut werden.

"Die Planungs- und Abstimmungsphase läuft aktuell noch, daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Angaben zu Maßnahmen oder Zeitplänen machen", ergänzt Schneider. "Wir wollen die Position, als eines der wenigen privat geführten Fünf-Sterne-Luxus-Ressorts im DACH-Raum weiter ausbauen", also in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Diese Angebote soll es weiter im Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe geben

Die Ausrichtung, sich für Menschen aus der näheren Umgebung zu öffnen, möchte man beibehalten. Gerade das Tagesspa sei gut frequentiert. "Viele kommen unter der Woche, weil sie es genießen, dass weniger los ist als am Wochenende", erzählt Eisermann. Mit Aktionen, wie Silvester im Bademantel und Valentinstag will man auch gezielt Angebote nach den eigentlichen Öffnungszeiten anbieten. Dabei werde jedoch darauf geachtet, dass das Bad nicht überfüllt sei und man sich erholen könne.

Auch der Weihnachtsmarkt werde fortgeführt. Besonderer Höhepunkt dieses Jahr: Das Zehnjährige von Chefkoch Boris Rommel im Friedrichsruher Hotel, das mit zahlreichen Aktionen gefeiert wird.

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