Mit Hans-Jürgen-Saknus verliert Hohenlohe einen überzeugten Kommunalen
Hohenloher SPD-Kreisrat und ehemaliger Künzelsauer Stadtrat Hans-Jürgen-Saknus ist nach schwerer Krankheit im Alter von 69 Jahren verstorben.

Am 26. März ist Hans-Jürgen Saknus nach schwerer Krankheit verstorben. Der engagierte Sozialdemokrat war von 2014 bis 2024 Mitglied des Künzelsauer Gemeinderats und dort zuletzt Sprecher der Fraktion aus SPD und Grünen. Seit 2019 gehörte er dem Hohenloher Kreistag an.
2025 erhielt der Künzelsauer Hans-Jürgen Saknus die Willy-Brandt-Medaille
Saknus war viele Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Künzelsau. Im Kreisvorstand war er Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender. Er vertrat Hohenlohe als Delegierter bei Parteitagen und war 2016 Landtagskandidat der SPD im Wahlkreis Hohenlohe. 2025 wurde er mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Das ist die höchsten Ehrung der SPD für Menschen, die sich in hohem Maße um die Sozialdemokratie verdient gemacht haben.
Der gebürtige Schwarzwälder Hans-Jürgen Saknus fand im Kochertal seine neue Heimat
1956 in Nagold im Schwarzwald geboren, kam Hans-Jürgen Saknus 1984 nach Künzelsau. Im Kochertal fand er seine neue Heimat und wurde Bezirksjugendreferent. Von der kirchlichen Arbeit wechselte er zur Stadtverwaltung Öhringen, wo er bis zu seinem Renteneintritt arbeitete.
Saknus war ein akribischer Arbeiter für die Demokratie
Saknus bezeichnete sich selbst als überzeugten Kommunalen. Er arbeitete sich tief in Themen ein und stellte wichtigen und auch unbequemen Fragen. Er brannte für die Demokratie und war nie müde, deren Grundwerte zu vermitteln und zu verteidigen.
Nun ist Hans-Jürgen Saknus mit 69 Jahren gestorben. Er hinterlässt seine Frau Bärbel, drei Kinder und drei Enkelkinder.
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