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Tüftler, Sportler und Macher im HZ-Talk

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Wer macht den Hohenlohekreis aus? Seine Bürgerinnen und Bürger. Sie kamen in den Talkrunden der Hohenloher Zeitung (HZ) beim Festakt zum Jubiläum des Landkreises zu Wort.

Vor allem die vielen Akteure und Engagierte machen den Zusammenhalt des Kreises aus. Sieben von ihnen hat die Hohenloher Zeitung in zwei Talkrunden unter die Lupe genommen, moderiert von Redaktionsleiter Ralf Reichert. Den Anfang machen Dr. Stefanie Leenen, Celine Wall und Michael Foss. An Leenen, Vorsitzende der Innovationsregion Hohenlohe, geht die Frage, was das Erfolgsrezept ihres Verbundes ist? Sie meint: "Die Unternehmen haben ihre Wurzeln in der Region und es braucht einfach eine gute Basis."


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Heimatliebe als Erfolgsfaktor

Michael Foss, Bürgermeister von Forchtenberg, erklärt den Erfolg des Kreises insgesamt mit der Heimatverbundenheit der Menschen und auch die Verwaltungsstrukturen, die geschaffen wurden und ergänzt keck: "Wenn die Landesregierung auf die vernünftigen Vorschläge der Hohenloher hören würde, hätten wir noch mehr solche Erfolgsmodelle im Land." Gerade der tragische Starkregen an seinem 29. Tag als Bürgermeister hätte gezeigt, wie Ehrenamt funktioniert. Engagement in jungen Jahren, dafür steht Celine Wall, Schülersprecherin der Gewerblichen Schule Künzelsau. Durch Gemeinsamkeiten entstünde Gemeinschaft, formuliert sie. In der Schule, wenn man gemeinsam etwas unternehme, oder in Städten sei viel möglich.

Woran man Zusammenhalt merkt

Zusammenhalt gehört auch dazu, wenn man Zweier-Kunstrad fährt. Serafin Schefold und Max Hanselmann beweisen es als Weltmeister bei ihrem Auftritt und auf der Talkbühne. Wann man den Zusammenhalt merkt, will der Moderator wissen: Klare Antwort von Hanselmann: "Wenn es drauf ankommt, merkt man, ob man zusammengewachsen ist." Und das ist das AlbertSchweitzer Kinderdorf schon lange, bestätigt Hausmutter Melanie Grochalsky, die sich um drei leibliche und aktuell vier Pflegekinder kümmert. Zusammenwachsen erlebe sie im Dorf sehr stark, eben Hohenlohe im Kleinen und das hat die Mutter aus Heilbronn schätzen gelernt.

Ulrich Hägele, Pfarrer in der Kirchengemeinde Neuenstein, lobt beim Zusammenhalt vor allem die Jugendarbeit. Alleine bei der Church Night würden 60 bis 80 Menschen mitarbeiten.


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