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Franziska Müller ist Kandidatin zur Hohenloher Weinkönigin: "Ein Müller trinkt Riesling"

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Ende April werden die neuen Hohenloher Weinhoheiten gekürt. In diesem Gespräch stellt sich Kandidatin Franziska Müller vor.

Franziska Müller kandidiert als Hohenloher Weinkönigin.
Foto: Provencal
Franziska Müller kandidiert als Hohenloher Weinkönigin. Foto: Provencal  Foto: Provencal, Marie

Am Freitag, 28. April, ist es wieder soweit: Die Wahl zur Hohenloher Weinkönigin steht an. Um die drei Kandidatinnen besser kennenzulernen, die sich an diesem Tag um 19 Uhr in der Ingelfinger Stadthalle präsentieren werden, hat die Hohenloher Zeitung mit allen gesprochen. Die dritte Kandidatin ist Franziska Müller aus Bretzfeld-Schwabbach.

 

Warum möchten Sie Hohenloher Weinkönigin werden?

Franziska Müller: Für mich verbinden die Weinberge hier alles und gehören einfach dazu. Ich bin damit aufgewachsen und freue mich, Hohenlohe und die Menschen hier zu repräsentieren, um zeigen zu können, wie schön es hier ist und wie gut unser Wein ist.


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Was bedeutet Hohenlohe für Sie und was verbinden Sie damit?

Müller: Das allererste Wort, das ich damit verbinde ist Heimat und Zuhause. Ich bin ein totaler Familienmensch, es wohnen auch alle um uns herum. Meine Eltern sowie die Verwandtschaft sind nur ein paar Kilometer entfernt. Es bedeutet für mich Familie und Zusammenhalt.

Welchen Wein trinken Sie selbst besonders gerne?

Müller: Ganz klar Riesling. Schon mein Opa hat früher immer gesagt "Ein Müller trinkt Riesling". Und das ist mir auch wirklich so im Kopf geblieben und schmeckt mir einfach am besten. Ich mag beide Richtungen, fruchtig und trocken.

 

Wie ist Ihre Beziehung zum Wein zustande gekommen?

Müller: Meine Großeltern hatten Weinberge und dann war es immer so, dass die ganze Familie mit raus in die Weinberge gegangen ist. Die Weinberge haben sie dann aber irgendwann verpachtet. Später war ich dann viel in den Weinbergen meines Freundes in Schwabbach mit dabei. Viele Wengerter sind Freunde von mir, da helfe ich auch gern bei Festen und Veranstaltungen, zum Beispiel beim Rebenglühen. Nebenher arbeite ich im Besen - der Kontakt zum Wein ist also immer da, er ist für mich ein stetiger Begleiter im Leben.

 

Haben Sie in der Region einen Lieblingsplatz?

Müller: Wo wir sehr gerne hingehen ist die Hohenloher Scheune in Cappel. Oft sind befreundete Wengerter dort, die gerade die Bewirtung machen, dann sieht man die direkt dort und das passt dann immer gut.

 

Wie blicken Sie auf die kommende Zusammenarbeit mit ihren beiden Kolleginnen?

Müller: Wir haben uns ja alle drei schon einmal gesehen. Und ich fand, das hat gleich harmoniert und wir sind gut ins Gespräch gekommen. Ich denke auf jeden Fall, dass das für uns alle ein Jahr ist, aus dem wir unglaublich viel mitnehmen können, unter anderem eine Freundschaft und das hoffe ich natürlich auch. Wir alle drei mögen das Thema Wein, das ist doch die perfekte Voraussetzung - ich kann es mir fast nicht anders vorstellen.

 

Worauf freuen Sie sich in Ihrer Amtszeit am meisten?

Müller: Ich freue mich, dass wir dadurch die Gelegenheit bekommen, viele Feste, Veranstaltungen und auch Messen zu besuchen, das ist wirklich toll. Da wird einem eine große Tür aufgemacht, dass man das alles erleben darf und auch soviel Wissen daraus mitnehmen kann.


Zur Person

Franziska Müller ist 26 Jahre alt und wohnt in Bretzfeld-Schwabbach. Die Kandidatin ist in Rappach aufgewachsen und arbeitet in der Raiffeisenbank Hohenloher Land in Bretzfeld, im Bereich Organisation und Social Media.

Dreht sich nicht gerade alles um Wein geht Franziska Müller gerne klettern, sowohl alleine als auch gemeinsam mit Freunden. Darüber hinaus tanzt sie Ballett in der Tanzschule Siegel in Öhringen. Aber auch Musik gehört zu ihren Interessen, die Hohenloherin spielt seit über zehn Jahren im Akkordeonorchester Brettachtal. 

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