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Spektakulärer Kirchentransport in Kiruna: Öhringer blicken gespannt nach Schweden

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Seit den 1990er Jahren bestehen freundschaftliche Kontakte zwischen Kiruna, der nördlichsten Stadt Schwedens und der Großen Kreisstadt Öhringen mit einigen gegenseitigen Besuchen. 


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Die Welt schaut nach Kiruna. In einer spektakulären Aktion wird in der nördlichsten Stadt Schwedens das Wahrzeichen der Stadt, die Kirche aus dem Jahr 1912, am Stück an einen neuen Standort transportiert.

Das alles ist Teil einer jahrzehntelangen Umsiedlung der Stadt, die dem örtlichen Bergbau weichen muss. Auch in der Großen Kreisstadt Öhringen im Hohenlohekreis schauen einige Menschen gespannt nach Kiruna. Seit 1994 bestehen Beziehungen zur Stadt über dem Polarkreis. 

Öhringer wurden in den 1990ern im Rathaus von Kiruna empfangen

Das geht zurück auf eine Öhringer Gruppe, die mit dem damaligen Oberbürgermeister Jochen K. Kübler Wandertage auf dem dortigen Königspfad verbrachten und anschließend herzlich im Rathaus von Kiruna empfangen wurden.


Seitdem gibt es zwar keine offizielle Städtepartnerschaft, doch es kam viele Jahre zu Besuchen und Gegenbesuchen, unter anderem von Jugendlichen aus Öhringen und Kiruna, private Freundschaften entwickelten sich.

So auch bei Hartmut Müller, der selbst damals Teil der Gruppe um Kübler war und die Region schon viele Male besucht hat: „Ich verfolge das natürlich, habe noch Kontakt zu einem städtischen Mitarbeiter in Kiruna. Er hat mir bereits Bilder per Mail geschickt, wie die Kirche transportiert wird.“

Öhringer verfolgen Berichterstattung über Kirchentransport im schwedischen Kiruna

Auch Jochen K. Kübler verfolgt die Berichterstattung und das Riesenprojekt der Umsiedlung der Stadt. 

Gerne denkt er an seine Aufenthalte im Norden Lapplands, aber auch an die Veranstaltung Ende der 1990er Jahre in der Öhringer Kultura. Damals seien auch der Oberbürgermeister und Erste Bürgermeister von Kiruna an die Ohrn gekommen.

„Und ein Eiskünstler des berühmten Eishotels unweit von Kiruna war zu Gast“, erinnert sich Hartmut Müller. Der habe eigens einen Eisblock von Schweden nach Öhringen transportiert, um diesen dann vor Ort künstlerisch zu verarbeiten. 

Zum letzten Mal war 2007 eine Delegation aus Kiruna zu Besuch, damals beim Öhringer Weihnachtsmarkt. Seitdem bestehen die Kontakte vorwiegend auf privater Ebene.

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