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Bürgermeisterwahl in Zweiflingen: Kandidatinnen buhlen um Gunst der Wähler

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Beim HZ-Forum zur Bürgermeisterwahl in Zweiflingen stellen sich Susanne Uebel-Madenciler und Kathrin Veyel den Fragen der Redaktion. So war der erste Eindruck des Abends.


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Eine Sache steht bereits vor der Bürgermeisterwahl am Sonntag fest: Die Gemeinde Zweiflingen wird in den kommenden acht Jahren von einer Frau geführt. Ob diese jedoch Susanne Uebel-Madenciler oder Kathrin Veyel heißen wird, das entscheiden die Zweiflinger mit ihrem Kreuz. Bei dieser Entscheidung will die Hohenloher Zeitung mit ihrem Forum, zu dem gestern Abend rund 350 Besucher in die Gemeindehalle gekommen sind, behilflich sein.

Forum zur Bürgermeisterwahl in Zweiflingen: usanne Uebel-Madenciler und Kathrin Veyel stellen sich Fragen

Konkret und kritisch, informativ und unterhaltsam: Das ist die Marschroute. Die Kandidatinnen stellen sich den Fragen der HZ-Redakteure Stefanie Jani und Götz Greiner. Sie sollen zeigen, welche Ideen sie für die Entwicklung der kleinsten Kreiskommune haben. Spontanität ist ebenso gefragt wie das Wissen um die Themen, die die Zweiflinger umtreiben.

Wollen Frauenpower an die Zweiflinger Rathausspitze bringen: Kathrin Veyel (links) und Susanne Uebel-Madenciler.
Wollen Frauenpower an die Zweiflinger Rathausspitze bringen: Kathrin Veyel (links) und Susanne Uebel-Madenciler.  Foto: Christiana Kunz

Forum vor Bürgermeisterwahl in Zweiflingen – Kandidatinnen präsentieren sich mit Werbeslogan

Am Anfang steht der Smalltalk. Die 45-jährige Juristin Kathrin Veyel ist als Erste dran. Sie hat 60 Sekunden Zeit, um sich in einem persönlichen Werbespot vorzustellen – anhand eines persönlichen Gegenstands. Veyel hat einen Zweiflinger Apfel mitgebracht. Ihren Werbeslogan reimt sie souverän herunter. Dabei wird klar: Damit es solche schönen und frischen Äpfel gibt, braucht es „Kümmern mit Herz und Pflicht, nur schöne Worte reichen nicht“. Veyel ist überzeugt: „Mit festem Kern und echtem Biss, bin ich die Wahl, die richtig ist.“

Nun kommt Susanne Uebel-Madenciler auf die Bühne. Die 35-Jährige ist Referentin des Schwäbisch Haller Oberbürgermeisters. Ihren einminütigen Werbeblock garniert sie mit Laufschuhen. „Ich verbinde Joggen mit Zweiflingen“, sagt sie. Hier habe sie schon auf einen Marathon trainiert. Sie ist überzeugt: „Auch für das Bürgermeisteramt braucht es Kondition.“ Wenn es um Fördermittel gehe, müsse man auch mal einen Sprint einlegen. Die nächsten acht Jahre und möglichst länger möchte sie mit den Zweiflingern gehen. Auch dieses Bild passt.

So schätzen sich die Kandidatinnen für Bürgermeister-Amt in Zweiflingen gegenseitig ein

Das Publikum hat nun einen ersten Eindruck von der Selbsteinschätzung der beiden Bewerberinnen bekommen. Jetzt wollen die Moderatoren wissen, wie sich die beiden Frauen gegenseitig beurteilen. Dazu sollen sie Sätze vervollständigen: So meint Susanne Uebel-Madenciler, „Frau Veyel kann Bürgermeisterin, weil sie eine gute Anwältin ist“. Und sie hoffe, dass sie weiter eine solche bleibe. Kathrin Veyel erklärt, „Frau Uebel-Madenciler ist geeignet für den Bürgermeister-Job, weil sie sich lange darauf vorbereitet hat“.

Die größte Schwäche an der Kandidatur von Susanne Uebel-Madenciler sieht ihre Konkurrentin für sich selbst, weil sie deshalb vielleicht nicht gewinnen werde. Uebel-Madenciler wiederum sieht den größten Haken an Veyels Kandidatur darin, dass sie „beide blond um vom Land sind“.

Eine ausführliche Analyse des Wahlforums in Zweiflingen folgt.

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