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Öhringer Bauhofleiter nach Razzia fristlos entlassen

  
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Die Stadt Öhringen hat sich von ihrem bisherigen Bauhofleiter getrennt. Nach HZ-Informationen wurde in den vergangenen Tagen eine fristlose Verdachtskündigung ausgesprochen.

Zwei Mitarbeiter des Öhringer Bauhofs werden der Bestechlichkeit und Vorteilsannahme verdächtigt. Die Räume wurden am 17. Oktober durchsucht.  Foto: Ralf Reichert
Zwei Mitarbeiter des Öhringer Bauhofs werden der Bestechlichkeit und Vorteilsannahme verdächtigt. Die Räume wurden am 17. Oktober durchsucht. Foto: Ralf Reichert  Foto: Reichert, Ralf

Die Stadtverwaltung bestätigt dies auf HZ-Anfrage so nicht. Mit Blick auf das schwebende Verfahren könne man dazu keine Stellungnahme abgeben, erklärt Sprecherin Monika Pfau.

Vorausgegangen war eine Razzia der Kriminalpolizei im Bauhof

Die Stadt hatte am 18. Oktober publik gemacht, den Bauhof neu zu strukturieren. Man habe zwei Mitarbeiter suspendiert, gegen die wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und der Vorteilsannahme ermittelt werde. Die Kriminalpolizei habe dazu am 17. Oktober den Öhringer Bauhof durchsucht. Die Stadtverwaltung hatte zuvor Unregelmäßigkeiten in der Rechnungstellung festgestellt und diese den Ermittlungsbehörden gemeldet. Zu den genauen Hintergründen und der Art der Tatvorwürfe schweigt die Stadt. „Es gibt erstmal nichts Neues. Die Ermittlungen laufen noch“, erklärt Monika Pfau.


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Bauhof-Razzia in Öhringen kocht im Gemeinderat hoch


Im Gemeinderat war das Thema kurz hochgekocht

In der Gemeinderatssitzung am 25. Oktober war das Thema kurz hochgekocht, nachdem zwei AfD-Stadträte unter dem Punkt „Verschiedenes“ Fragen gestellt hatten, die darauf hindeuteten, dass der Vorgang im Zusammenhang mit Nebentätigkeiten steht. Dazu erklärte die Stadtverwaltung, dass immer wieder Nebentätigkeiten angezeigt werden, die dann auch genehmigt würden, wenn dienstliche Belange nicht beeinträchtigt, keine dienstlichen Dinge genutzt und die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitszeiten eingehalten werden.

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