In Heilbronn gibt's einen neuen Selfstorage-Anbieter – das steckt hinter dem Wunschlager
In der Heilbronner Olgastraße hat vor wenigen Tagen das "Wunschlager" eröffnet. Die Betreiber erklären, was hinter dem Konzept steckt.
Nicht nur in der Heilbronner Stadtgalerie ist derzeit vieles im Wandel, sondern auch in der Bahnhofsvorstadt. Dort hat neulich das Café Stretta eröffnet. Jetzt gibt es ein weiteres Geschäft im Viertel.
Heilbronn ist nun um ein Selfstorage-Angebot reicher. Seit vergangenem Montag bieten Stefan Löw und Peter Zabka in der Olgastraße in ihrem Wunschlager Boxen und Stellflächen für Anwohner und Pendler an, die kurz- oder langfristig Flächen für die Einlagerung von Fahrrädern, Winterreifen, Koffer oder sonstigen Hausrat suchen.

Wunschlager in Heilbronn: Platz für größere Geräte oder Fahrräder
"Oft haben die Leute in ihren Wohnungen wenig Platz für größere Geräte oder Skateboards und Fahrräder. Denen möchten wir eine Gelegenheit geben, sie bei uns unterzustellen", erläutert Stefan Löw die Idee, die hinter Wunschlager steckt. "Normalerweise sind solche Lager in Industriegebieten, wir bieten das in der Innenstadt an und die Abwicklung ist komplett automatisiert", erläutert Peter Zabka.
Der selbstständige CAD-Konstrukteur für technische Gebäude hatte die Idee und hat sie gemeinsam mit seinem Partner Löw umgesetzt, dem das Gebäude gehört, in dem bis vor einem Jahr noch der Sanitärbetrieb Herold untergebracht war.
Diese Stellplätze können im Heilbronner Wunschlager gebucht werden
Gebucht werden können die Stellplätze, die es in Größen von einem Kubikmeter bis 12,5 Quadratmeter gibt, zu Preisen von 35 bis 273 Euro für mindestens vier Wochen bequem über www.wunschlager.de und das an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr. Der Nutzer bekommt eine Bestätigung per Mail oder über eine App mit zwei Pins, mit denen er Zugang zum Gebäude und zu seiner Box erhält. Dann kann er die Lagerflächen befüllen und mit einem Schloss sichern, das in der Box liegt und dessen Schlüssel er mit nach Hause nehmen kann. Das Zahlenschloss, das den Zugang gewährt, verbleibt in einem Safe.
"Wir wollen die Abwicklung so einfach und komfortabel machen wie möglich", betont der gebürtige Slowake Zabka. Deshalb stehen Rollwagen und Sackkarre für schwerere Lasten bereit, eine Heizung und Videoüberwachung sorgen für Komfort und Sicherheit. "Erste Kunden haben wir schon", freut sich Stefan Löw.
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