Waffenverbotszonen Heilbronn: Mehr Aufklärung für Kunden ist nötig
In den Waffenverbotszonen gelten seit August strengere Regeln. Schon lange sind Passanten verunsichert, die ein Messer kaufen wollen.

Eine Machete hat in der Innenstadt genauso wenig zu suchen wie ein Schlagring oder eine Cuttermesserklinge ohne Griffstück: Diese gefährlichen Utensilien gehören zu den Waffen, die die Polizei zwischen September und April in Heilbronn beschlagnahmt hat.
Eine aktuellere Statistik liegt zwar nicht vor, aber es ist klar: Passanten können sich sicherer fühlen, weil derartige Waffen in einigen Zonen zu bestimmten Uhrzeiten eingezogen werden dürfen.
Die Krux daran: Es verunsichert unschuldige Kunden. Ist es erlaubt, ein Messer zu kaufen und nach Hause zu transportieren? Droht eine Strafe, wenn man ein altes Küchenmesser zum Schärfen in die Innenstadt bringt? Die Bezeichnung „Waffenverbot“ suggeriert, dass Messer generell verboten sind.
Dass dem nicht so ist, darüber muss die Verwaltung die Bürger aufklären. Sonst geht das Verbot zu Lasten des stationären Einzelhandels.
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