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Videoüberwachung am Heilbronner Marktplatz startet: Polizei erklärt Ablauf

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Der Heilbronner Marktplatz soll ab 3. September mit Kameras überwacht werden. Die Polizei nennt erste Details, wie die Videoüberwachung ablaufen soll. 


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Seit einigen Tagen sind auf dem Heilbronner Marktplatz Überwachungskameras installiert. Sie sollen künftig Teile des Areals überwachen und für Sicherheit sorgen.

Das Thema ist heiß diskutiert. Von Datenschutzbedenken bis hin zu Unverständnis über die Überwachungszeiten – die Kameras sind bereits in aller Munde, noch bevor sie richtig zum Einsatz kommen.

Videoüberwachung am Marktplatz Heilbronn: Polizei nennt Details

Stadt und Polizei hielten sich bislang bedeckt und wollten vor einer für den 3. September anberaumten Pressekonferenz keine Auskunft geben. Nun aber gab eine Mitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn im Vorfeld Aufschluss darüber, wie die Videoüberwachung auf dem Marktplatz ablaufen soll.

Als Grund für die Maßnahme nennt die Polizei ein umfassendes Sicherheitskonzept. Ziel sei es, den „zügigen Schutz in Gefahrenfällen und die schnelle Überführung von Straftätern“ zu gewährleisten.

Sicherheit auf Heilbronner Marktplatz: Kameraüberwachung startet 

„In den vergangenen Jahren wurde objektiv festgestellt, dass der Marktplatz in Heilbronn eine deutliche Mehrbelastung durch Straftaten aufweist“, heißt es weiter in der Mitteilung. Man wolle drohende Gefahren frühzeitig erkennen und unverzüglich reagieren. Doch wie und durch wen wird der Marktplatz überwacht?

Die Überwachung erfolgt durch einen Polizeibeamten im Heilbronner Polizeipräsidium, der die Live-Aufnahmen in Echtzeit beobachtet. „Eine KI-gestützte Auswertung der Videobilder findet nicht statt“, so die Polizei. Ein Grund dafür wird nicht genannt.

Die Aufnahmen werden laut Polizei Heilbronn 72 Stunden gespeichert und anschließend automatisch gelöscht. Bei einer Straftat wird das entsprechende Videomaterial gesichert.

Stadt Mannheim macht es vor: KI-gestützte Videoüberwachung

Dass KI-gestützte Videoüberwachungssysteme funktionieren, zeigt die Stadt Mannheim seit 2022. Dort erkennt ein Assistenzsystem polizeilich relevante Bewegungsmuster, die auf eine Straftat hinweisen, und meldet diese dem Videobeobachter. Dieser kann die Lage einschätzen und sofort Maßnahmen einleiten.




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