Mord in Böckingen: Tatwaffe war ein Revolver
Ein 55 Jahre alter Mann aus Heilbronn-Böckingen hat zuerst seine betagte Mutter und dann sich selbst erschossen. Nun werden weitere Details der Tatumstände bekannt.
Bei der Waffe, mit der ein 55 Jahre alter Mann am Donnerstag (28.04.) vor einer Woche seine 91-jährige Mutter in Heilbronn-Böckingen erschoss, handelt es sich um einen Revolver. Dies teilt Pressestaatsanwältin Mareike Hafendörfer auf Stimme-Anfrage mit. Der Mann brachte sich anschließend im Hof seines Hauses um. Passanten stießen morgens kurz nach halb sechs auf die Leiche und riefen die Polizei.
Ehefrau geht nur mit Polizeibegleitung ins Haus
"Der Mann war nicht im Besitz eines Waffenscheins oder einer Waffenbesitzkarte", sagt Hafendörfer. Somit sei der Besitz des Revolvers unrechtmäßig gewesen. Woher der 55-Jährige die Waffe hatte, ist unbekannt. Weitere Waffen seien nicht im Haus entdeckt worden. Dass die Ehefrau den Täter vor einigen Wochen mit zwei kleinen Kindern verließ und nur in Begleitung von Polizisten einige Mal ins Haus zurückkehrte, lässt laut Staatsanwaltschaft keine Rückschlüsse darauf zu, dass der Mann möglicherweise gefährlich gewesen sei. Dass die Polizei Frauen in Trennungssituationen begleite, sei nicht ungewöhnlich. Dies sei aber gar nicht Gegenstand der Ermittlungen, sagt Hafendörfer. Die Untersuchung des Falls konzentriere sich auf den Tod der beiden Betroffenen.
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