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Übersichtliche Etat-Wunschliste aus Heilbronn-Horkheim

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Verkehrsprobleme abfedern, Insel-Sportanlage in Schuss halten und eine Schulerweiterung nicht verspielen: Das sind nur drei von acht Anträgen der Horkheimer Bezirksbeiräte für den Heilbronner Stadtetat 2024.

Nachträglich auf die Wunschliste zum Heilbronner Stadtetat 2024 wanderte die "Ertüchtigung" der Grundschule Horkheim.
Foto: Archiv/Veigel
Nachträglich auf die Wunschliste zum Heilbronner Stadtetat 2024 wanderte die "Ertüchtigung" der Grundschule Horkheim. Foto: Archiv/Veigel  Foto: Veigel

In den Wochen vor Ostern haben die Bezirksbeiräte der Heilbronner Stadtteile ihre Wunschlisten zum städtischen Haushalt 2024 formuliert. Mancherorts kamen gut zwei Dutzend Forderungen zusammen. Relativ bescheiden mutet die Horkheimer Liste an. Das von Jürgen Gärtner geleiteten Gremium formulierte acht Forderungen.

Die in die Jahre gekommenen Sportanlagen auf der Horkheimer Insel sollten "zumindest" so in Schuss gehalten werden, dass sie einer für den Schulsport geeigneten "Wettkampfstätte" gleichen. Im Prinzip gehe es darum, den Rasenplatz regelmäßig zu mähen sowie Aschenbahn und Sprunggrube von Unkraut und Unrat frei zu halten.

 


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Horkheimer suchen Bauplätze und beklagen Verkehrsprobleme


Immer wieder diese Verkehrsprobleme

Wie vielerorts gibt es auch in Horkheim Verkehrsprobleme. Dort sind es vor allem die Raser auf der Talheimer Straße, weshalb Räte wie Anwohner sich schon lange eine 30er oder 40er Zone wünschen. Kernproblem: Es handelt sich um eine Kreisstraße, für die die Stadt nicht zuständig ist. Ersatzweise schlagen die Räte die "dauerhafte Installierung einer Geschwindigkeitsanzeige" am Ortseingang von Talheim her vor, also einen "Smiley". Darüber hinaus soll das Rathaus prüfen, inwieweit im Bereich Talheimer Straße/Lehmhaldenstraße weitere Parkverbotszonen eingerichtet werden könnten, die aber bei Gegenverkehr dem Ausweichverkehr nicht im Wege stehen.

Raser von Talheim her ausbremsen

Darüber hinaus beantragen die Räte entlang der Talheimer Straße einen Fuß- und Radweg zum Freizeitgebiet Meisenhalde, wo der Hundesportverein und ein Kleintierzuchtverein angesiedelt sind, wobei in naher Zukunft ein zweiter dazukommt. Die Verkehrssicherheit für Radler und Fußgänger im Kelterweg ist wegen der vielen Autofahrer zum Reiterhof/Reiterstüble ein weiterer Dauerbrenner. Außerhalb des Orts sollen Straßenlampen installiert werden, aber auch weitere Ausweichbuchten, wobei manche Grundstücksbesitzer "keinen Quadratmeter" abzugeben bereit seien, heißt es. Das Amt für Straßenwesen soll in einer der nächsten Bezirksbeiratssitzungen berichten. Auf der Wunschliste steht auch, bei der Vergabe von Carsharing-Angeboten fürs Heilbronner Stadtgebiet einen festen Standort für Horkheim vorzuschreiben. Vermisst wird dort außerdem nach wie vor eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge.

Was wird aus der Grundschule?

Nicht zuletzt legen die Räte der Stadtverwaltung den Erwerb des bebauten Grundstücks in Hohenloher Straße 6 ans Herz: als Optionsfläche für eine Erweiterung der benachbarten Grundschule. Spätestens mit dem Neubaugebiet Hossäcker III dürfte sich nämlich die Anzahl der Schüler erhöhen, was die Stadt bereits in der Kita-Planung berücksichtigt.

Nachträglich in die Liste aufgenommen wurde die Grundschule selbst. Hier wird die "Ertüchtigung" von Fenstern und Klassenzimmern gewünscht, außerdem fehlten im neuen Sozialraum noch Möbel.

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