Heilbronn wird wieder bunt: Rund 13.000 Frühjahrsblüher kommen in die Beete
Die Frühjahrsbepflanzung in Heilbronn ist in vollem Gange: Die Gärtner des städtischen Betriebsamts sind derzeit damit beschäftigt, Tulpen, Goldlack und Co. in die Beete im Stadtkern zu pflanzen.

Endlich wird es wieder bunt: Wer diese Tage durch die Heilbronner Innenstadt streift, der dürfte hier und da wieder Stiefmütterchen, Tulpen, Goldlack und Co. entdecken: Die Farbtupfer sind das Werk der Gärtner des städtischen Betriebsamts, die wie jedes Jahr um diese Zeit damit beschäftigt sind, auf einer Fläche von insgesamt 2000 Quadratmetern rund 13.000 Frühjahrsblüher in die Beete im Stadtgebiet zu setzen.
So auch Oliver Stracinski, der am Mittwochmorgen mit vier Kollegen in der Sülmerstraße zu Gange ist. Er zieht mit einer Gartenkralle durch eins der Beete, um die Erde aufzulockern. "Wenn später gegossen wird, kann das Wasser besser abfließen", erklärt er.
Raus aus der Winter-Tristesse
Ob es ihm Spaß macht, sich um die Frühjahrsbepflanzung zu kümmern? "Was für eine Frage", sagt Stracinski und lacht. "Wenn man so schöne Farben sieht, kommt man aus der Winter-Tristesse raus", schwärmt er.
So sieht das auch Patrick Bernard, Vorarbeiter der Arbeitsgruppe Stadtmitte. Seit fast 40 Jahren übt er diesen Beruf schon aus. "Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht", sagt der 55-Jährige. Privat habe er eine Blumenwiese, die er hegt und pflegt. Genau wie sein Kollege Oliver Stracinski findet auch er es toll, mit den bunten Frühjahrsblühern Farbe in den Alltag der Menschen zu bringen. "Nach einem grauen Winter ist das besonders schön." Die Blumen im Stadtgebiet zu verteilen, sei wie ein Aushängeschild für den Frühling und zaubert nicht nur den Gärtner selbst, sondern auch den Menschen, die durch Heilbronn bummeln, ein Lächeln ins Gesicht, freut sich Bernard.
Allee ist nächste Woche an der Reihe
Nächste Woche ist die Allee dran, erklärt der Stadtgärtner. Dann werden nicht nur die dortigen Beete bepflanzt, sondern auch wieder Terrakotta-Kübel aufgestellt, die unter anderem mit Violas, Goldlack, Tulpen und Gänseblümchen für weitere Farbtupfer in Heilbronn sorgen. Wie oft die Stadtgärtner die Pflanzen gießen müssen, sei stark vom Wetter abhängig. "Vermutlich ein bis zweimal die Woche", schätzt Patrick Bernard. Auch Unkraut müsse ab und an beseitigt werden.
Frost kann Frühjahrsblühern nichts anhaben
Mit Blick auf möglichen Frost, den beispielsweise die Eisheiligen Mitte Mai mitbringen könnten, zeigt sich der 55-Jährige entspannt. Der Frühjahrsflor sei in dieser Hinsicht robust. Egal ob Gänseblümchen oder Veilchen: "Frost macht ihnen nichts." Die ersten Vorbereitungen für die Frühjahrsbepflanzung liegen weit zurück: Bereits vergangenen Herbst wurden die ersten Stiefmütterchen im Alten Friedhof und an Plätzen wie dem Silcherplatz gepflanzt. Aber auch in den Ortsteilen gibt es schon die ersten Frühlingsblumen.
Ab Mai kommt der Sommerflor
Bis Mitte Mai setzt der Frühjahrsflor bunte Akzente, erklärt Bernard. Dann wird er durch den Sommerflor abgelöst. Anfang April sollen auch wieder die Brunnen in der Innenstadt laufen.
Wann genau die Palmen aufgestellt werden, ist noch unklar, heißt es aus dem Rathaus. Der Zeitpunkt der Aufstellung soll mit der Veranstaltung Heilbronn zeigt Geschmack abgestimmt werden, "einer Gemeinschaftsaktion, bei der die Innenstadt als das Herz von Heilbronn zum Treffpunkt werden soll", erklärt Pressesprecherin Suse Bucher-Pinell.
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