Heilbronn: Toller Maifeststart und Weinstube startet durch
Endlich dreht sich mal wieder etwas auf der Theresienwiese. Das Heilbronner Maifest, das erste Volksfest seit drei Jahren, hat am Donnerstag seine Tore geöffnet und dauert noch bis einschließlich Montag.

„Der Auftakt war richtig gut. Wir waren überrascht, wie viele Leute am Donnerstag gekommen sind“, freut sich Mitveranstalter Timo Zöllner. Auch die Stimmung sei hervorragend gewesen. „Die Leute sind gut gelaunt und fröhlich und freuen sich richtig, dass wir wieder da sind“, betont der 41-Jährige, der auch Vorsitzender im Verband der Schausteller und Marktleute im Bezirk Heilbronn ist.
„Manchmal fühlt es sich fast noch ein wenig unwirklich an, aber es ist richtig schön“, gibt Zöllner nach der langen Corona-Pause einen Einblick in seine Gefühle. Am Sonntag dauert der Rummel mit rund 50 Fahr- und Schaustellergeschäften von 11 bis 23 Uhr. Am 2. Mai, dem Schlusstag des Maifestes, ist von 13 bis 23 Uhr geöffnet. An diesem Schlusstag gibt es von 13 bis 19 Uhr ermäßigte Preise.
Was es in diesem Jahr allerdings nicht gibt ist ein Festzelt. Darauf haben die Veranstalter Hanne Schröter-Wagner, Timo Zöllner und Horst Gruber verzichtet, weil im Vorfeld noch unklar war, ob ein Zelt letztendlich vernünftig betrieben werden könnte. Dafür gibt es aber mehrere Imbiss- und Getränkestände sowie einen Biergarten.
Thailändisch-schwäbische Spezialitäten
In der Weinstube Weigand legt Lamduan Bokkaew jetzt richtig los. Die Köchin, die mehr als sieben Jahre lang die Weinstube Braun betrieben hatte, arbeitete in der neuen Gaststätte in der Weinsberger Straße seit Ostern zunächst im Probebetrieb, um sich an die deutlich größeren Räumlichkeiten zu gewöhnen. Während die legendäre Weinstube Braun lediglich 30 Plätze bot, ist die Weinstube Weigand mehr als doppelt so groß. Die Gaststätte in der Einsteinstraße war zudem in die Jahre gekommen und musste abgebrochen werden.
Im geplanten Neubau wird eine Kindertagestätte Einzug halten. „Es läuft schon sehr gut und ich habe mich jetzt an die Gegebenheiten gewöhnt“, betont Bokkaew, die von Mittwoch bis Sonntag ab 17 Uhr eine ganz besondere Speisekarte bietet. Denn neben thailändischen Spezialitäten beherrscht die 47-Jährige auch die schwäbische Küche perfekt. Vor allem der Kartoffelsalat, die Spätzle und ihre Linsen genießen einen hervorragenden Ruf.
Daneben bietet die Köchin eine breite Auswahl an thailändischen Spezialitäten mit Curry-Paste oder Soja-Sauce und jede Menge Gemüse. „Das besondere bei mir sind das Gemüse und die Kräuter, die ich täglich frisch zubereite“, betont Lamduan Bokkaew. Zum Essen gibt es Weine vom Weingut Albrecht-Kissling, dem das Traditionslokal gehört. „Wir freuen uns, dass wir jetzt die Nachfolge so gut geregelt haben“, betont Peter Albrecht Inhaber des Weingutes. Vorgänger Marian Mayer hatte die Weinstube im vergangenen Jahr aus familiären Gründen geschlossen.
Kommentare öffnen



Stimme.de
Kommentare