SGV Freiberg wankt: Hätte ein Nicht-Aufstieg Folgen fürs Heilbronner Frankenstadion?
Unabhängig von der sportlichen Entwicklung des Fußball-Regionalligisten werden die Ausschreibungen für die Baumaßnahmen umgesetzt. Einige Anpassungen gäbe es dennoch, sollten die Freiberg den Drittliga-Aufstieg verpassen.
Seit durch den Gemeinderatsbeschluss offiziell feststeht, dass der SGV Freiberg in der kommenden Saison seine Heimspiele im Frankenstadion austrägt, ist der Regionalligist sportlich ins Straucheln geraten. Am Mittwochabend (19 Uhr) im Topspiel müssen die Freiberger beim Tabellenführer SG Sonnenhof Großaspach antreten. Bei einer Niederlage und dann sechs Punkten Rückstand wäre der Drittliga-Aufstieg vier Spieltage vor Saisonende mehr als unwahrscheinlich.
Bei einigen Einzelmaßnahmen würden die Vorgaben abgespeckt
Daher stellt sich die Frage, ob ein Verbleib der Freiberger in der Regionalliga Auswirkungen auf die Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des Frankenstadions haben. „Die begleitenden Maßnahmen, wie beispielsweise Sanitärinfrastruktur, Verkaufskioske und Sicherheitsvorgaben würden auf das für die Regionalliga Südwest erforderliche Maß angepasst beziehungsweise reduziert“, teilt Karin Schüttler mit. Die Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes fügt hinzu, dass sie weiterhin auf den Aufstieg hofft.

Auf die grundsätzlichen Maßnahmen wie den Einbau einer Rasenheizung, die Installation einer Flutlichtanlage und den Aufbau einer zusätzlichen Sitzplatztribüne hat die sportliche Entwicklung keinen Einfluss. „Die Ausschreibungen für die Rasenheizung ist zwischenzeitlich auf dem Weg, die Ausschreibung für das Flutlicht und die Sitzplatzergänzungen folgt zeitnah. Diese Maßnahmen kommen zur Umsetzung - unabhängig vor der Ligazugehörigkeit in der nächsten Saison“, bestätigt Schüttler.
Die bewilligten 4,3 Millionen Euro werden ligaunabhängig bereitgestellt
So sieht es auch der Gemeinderatsbeschluss vor, in dem es explizit heißt: Als Kostenrahmen für die Planung und die Ertüchtigung des Frankenstadions in Bezug auf die Anforderungen der 3. Fußballbundesliga bzw. Regionalliga Südwest werden 4,3 Millionen Euro bewilligt.“
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