Blindgänger-Suche im Heilbronner Neckar: Voraussetzung für Ufer-Umgestaltung
Vor der Umgestaltung des Neckarufers zwischen Friedrich-Ebert-Brücke und der Götzenturmbrücke muss der Neckar auf Kampfmittel sondiert werden. Der Gemeinderat hat nun Mittel dafür freigegeben.
Die Gestaltung des Neckarufers geht in die nächste Phase. Das Areal zwischen der Friedrich-Ebert-Brücke und der Götzenturmbrücke soll umgestaltet werden, unter anderem mit einem direkten Zugang zum Neckar. Bevor die Baumaßnahmen jedoch starten können, muss im Fluss erst nach Kampfmittel sondiert werden.
Zerstörung im Zweiten Weltkrieg: Mögliche Blindgänger im Heilbronner Neckar
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Heilbronner Innenstadt massiv bombardiert. Deshalb begleitet die Suche nach Blindgängern jede Baumaßnahme, die in den Boden greift. Heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Heilbronn. Für die Sondierung hat der Gemeinderat der Stadt 1,5 Millionen Euro bewilligt. Die Ergebnisse sollen dem Gemeinderat unter anderem als Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung der Umgestaltungen dienen, heißt es weiter.
Der Verdacht, dass sich im Neckar zwischen den zwei Brücken alte Kampfmittel befinden und diese auch geräumt werden müssen, hat sich im Zuge der Planungen bestätigt. Einfach ist das nicht, denn Sondierungsarbeiten seien in Gewässern aufwendig, da sie von der Wasserseite aus mit Pontons (schwimmende Plattformen) und Sondergeräten durchgeführt werden müssen.
Ufer-Umgestaltung am Neckar kann sich bei Kampfmittelfund verzögern
Finden die Kampfmittelräumer tatsächlich alte Sprengkörper, müssen sie diese auch räumen. Gegebenenfalls käme dann nochmal mehr Planung, Genehmigung und weitere Kosten auf den Gemeinderat zu.
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