Warum es ein Glück ist, dass Ehrenamtliche bei Stress mit dem Kabel-TV helfen

  
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Automatisierte Umstellungen, die funktionieren, wünscht sich unsere Autorin von Unternehmen wie Vodafone.

Entspannen vor dem Bildschirm: Das kennen und mögen viele. Wenn der Fernseher nicht funktioniert, ist das ein Ärgernis.
Entspannen vor dem Bildschirm: Das kennen und mögen viele. Wenn der Fernseher nicht funktioniert, ist das ein Ärgernis.  Foto: Britta Pedersen

Technik kann nerven. Wenn der Fernseher gestern noch ging und heute kein Bild mehr zeigt, birgt das Frustpotenzial. Nicht nur Senioren sind manche Sendungen oder Sport-Übertragungen heilig.

Es ist zwar in Ordnung, dass Vodafone Hinweise auf die neuen TV-Frequenzen im Vorfeld verschickt hat. Doch wessen Postfach mit Phishing-Mails oder Werbe-Angeboten seines Anbieters geflutet wird, der öffnet schon lang nicht mehr jede Nachricht. Und so geht schon mal eine wichtige Ankündigung wie die durch die Lappen, dass das heimische Kabelfernsehen umgestellt wird.

Kabelfernsehen fällt aus: Umstellung bei Vodafone sorgt für Frust

Zudem ist es ungünstig, dass sich die Vodafone-Hinweise auf neue und meist nur auf eigene Geräte beziehen. Überall sonst muss der Nutzer selbst aktiv werden. Dabei sollte die Umstellung flächendeckend automatisch laufen, ähnlich wie ein Computer-Update. Wenig technisch versierten Menschen bleibt nur der Anruf beim Techniker, der überhaupt erst Zeit finden muss. Und dessen Arbeit schon mal 100 Euro kosten kann. Viel Geld, nicht nur für Rentner.

Zum Glück gibt es den Verein Senioren für andere in Heilbronn. Ehrenamtliche schenken Expertise und besuchen, ganz analog, die Menschen daheim, um zu helfen. Ihr vielfältigen Einsatz kann nicht hoch genug geschätzt werden. Verstärkung bei Nachhilfe und bei den Leihomas suchen sie noch.




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