Echter Aufbruch für die Heilbronner Innenstadt gefordert
Das Zukunftskonzept für die Heilbronner Innenstadt muss jetzt absolute Priorität haben. Dazu müssen alle Akteure an einem Strang ziehen.

Der Aufbruch Innenstadt, den eine breite Mehrheit im Heilbronner Gemeinderat mehr oder weniger in Eigenregie auf den Weg gebracht hat, war im Rathaus von Anfang an ein ungeliebtes Kind. So hat die Ratsspitze die Initiative zur Stärkung von Einzelhandel und Gastronomie im Stadtzentrum auch bis heute behandelt.
Allein, dass die im Mai 2025 beschlossenen Stellen nach einem unglücklichen zweimonatigen Intermezzo noch nicht besetzt sind, ist ein Armutszeugnis.
Aufbruch Innenstadt Heilbronn stockt: Rathaus bremst Initiative für Handel und Gastronomie aus
Das soll nun endlich mit den angekündigten Personalien gelingen. Viel wichtiger ist es aber, dass die Stadt jetzt dafür sorgt, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Das Kompetenzgerangel und die Eitelkeiten an Schnittstellen, die die Spatzen von den Dächern rund um den Marktplatz pfeifen, müssen ein sofortiges Ende haben. Da ist jetzt vor allem Harry Mergel gefragt. Denn angesichts der Leerstände und Probleme gilt es, alle Kräfte auf den überfälligen Aufbruch Innenstadt zu konzentrieren.
Dieser ist weit wichtiger, als reichlich diffuse Themen wie die Feier als Green-Capital oder die Begrünung von innerstädtischen Gassen, bei denen Man-Power und Geld offenbar keine Rolle spielen. Dabei sollte man der Stadt ins Stammbuch schreiben, dass die Millionen an Steuergeldern, die die Stadt dafür einsetzt, in Wirtschaft, Einzelhandel und Dienstleistungsbetrieben zunächst einmal verdient werden müssen.
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