Gewaltvorwürfe gegen Erzieherin sind keine Werbung für Heilbronner Waldorfschule
Vertrauensverlust zu den Eltern ist an der Waldorfschule in Heilbronn ein Grund, deren Kinder zu kündigen. Das ist bitter, findet unsere Autorin.
Eine angehende Erzieherin in der Heilbronner Waldorfschule soll Kindern Gewalt angetan haben, in Worten und Taten. Dieser Vorwurf steht im Raum. Dass es einen Konflikt gab, bestätigt der Geschäftsführer.
Heilbronner Waldorfschule wirft Kinder raus: Leidtragende sind die Kinder
Eltern, die ihr Kind in eine Waldorfschule schicken, haben sich im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, dass dieses Lernumfeld für ihren Nachwuchs am besten passt. Eines, das Zeit lässt, und wo der Wind vielleicht auch nicht ganz so rau weht wie an mancher staatlichen Einrichtung.
Die Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten hat damit an einer Waldorfschule eine größere Bedeutung als anderswo. Zur Philosophie gehört, dass ein Vertrauensverlust zu den Eltern ein Kündigungsgrund sein kann. An einer staatlichen Schule ist das anders.
Leidtragende dieser Philosophie sind die Kinder. Das ist ungerecht und bitter. Eltern erzählen, dass sie sich inzwischen lieber zurückhalten mit Kritik, damit ihre Kinder nicht rausfliegen. Imagewerbung für die Waldorfschule ist das nicht.
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