Heilbronner Streetfood-Festival soll an den Bollwerksturm
Für Veranstaltungen muss es objektive Kriterien geben. Deshalb gehört das Heilbronner Streetfood-Festival in die Innenstadt, betont unser Autor.

Es ist richtig, dass es in der Stadt Heilbronn eine Anlaufstelle wie die HMG gibt, die Veranstaltungen kanalisiert und koordiniert. Genauso richtig ist, dass es für die Genehmigung solcher Events eindeutige und objektive Richtlinien geben muss. Wer eine gute Idee für ein städtisches Fest oder einen Markt hat, die sich umsetzen lässt und die Innenstadt belebt, muss auch eine Genehmigung dafür bekommen.
Ein modernes Streetfood-Festival in der Innenstadt gehört ganz sicher dazu und das Gelände an der Neckarbühne sowie rund um den Bollwerksturm ist für so ein Festival, bei dem man nach Herzenslust flanieren und internationale Speisen und Getränke genießen kann, nahezu ideal.
Streit um Heilbronner Streetfood-Festival: Sachliche Kriterien müssen entscheiden
Der Wertwiesenpark, in dem das Streetfood-Festival seit Jahren stattfindet, ist das dagegen nicht. Warum die Idee der Agentur Hamann and Friends, das Heilbronner Street-Food-Festival vom abseits gelegenen Wertwiesenpark in die belebte Innenstadt zu holen, bei der HMG nicht auf Gegenliebe stößt, erschließt sich daher nicht.
An atmosphärischen Störungen zwischen Veranstalter und HMG darf der Umzug jedenfalls nicht scheitern. Schließlich muss allein nach sachlichen Kriterien entschieden werden, welche Veranstaltungen stattfinden dürfen und welche nicht? Ein Privatmann kann vielleicht frei wählen, mit wem er zusammenarbeiten will. Ein städtischer Bediensteter, der von Steuergeldern bezahlt wird, kann das nicht.
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