Zukunftskonzepte: Stadt Heilbronn muss jetzt alle Kräfte bündeln
Für Kompetenzgerangel und Eitelkeiten ist beim Zukunftskonzept Innenstadt kein Platz, sagt unser Autor.

Heilbronn spielt in der Innenstadt derzeit auf vielen Klaviaturen. Der Aufbruch Innenstadt ist längst verabschiedet und nach holprigem Start auf dem Weg. Die Pläne für die Zehent- und Eichgasse, sowie die Turmstraße sind beschlossen, die weitere Erschließung des Neckarufers nimmt konkrete Formen an.
Nun sollen Zukunftskonzept und der städtebauliche Rahmenplan dem Stadtzentrum die entscheidenden Impulse geben, um mehr Leben, mehr Aufenthaltsqualität, mehr Atmosphäre und natürlich auch mehr Kaufkraft ins Viertel zwischen Allee und Neckar zu bringen.
Doch dieser Weg wird nicht nur kein leichter sein, er wird auch Zeit kosten. Städtebau braucht in Deutschland einen langen Atem. Insofern passt das Bild vom Marathonlauf, das genannt wird.
Heilbronner Innenstadt im Wandel: Echte Aufbruchsstimmung
Richtig Gas geben, muss die Stadt aber beim Zukunftsprojekt Innenstadt, wo schnellere Erfolge möglich sind. Nachdem der neue Leiter der Kompetenzzentrums endlich über Umwege gefunden ist, müssen alle zentralen Akteure aus Gastronomie, Handel, Dienstleistungen und der Immobilienwirtschaft an einen Tisch.
Als nächstes gilt es die Innovationsfabrik Handel und den Gründerwettbewerb auf den Weg zu bringen. Nur so kann eine echte Aufbruchstimmung entstehen, die Erfolge bringt. Vor allem aber, muss das Kompetenzgerangel in und rund ums Rathaus ein Ende haben. Wer sich weiterhin um Kompetenzen und Aufgaben streitet, während Händler ums Überleben kämpfen, hat jedenfalls in seinem Amt nichts verloren.
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